Verena Ballhaus

Der Tag an dem Marie ein Ungeheuer war

Der Tag an dem Marie ein Ungeheuer war

Ständig kränken die Kinder im Kindergarten Marie und deshalb will sie nicht mehr dort hin! Tina zum Beispiel sagt, sie habe eine Kartoffelnase und Lukas nennt ihre Hände ,Flossen'. Marie ist davon überzeugt, dass nichts an ihr so ist, wie es sein sollte...

Daheim nimmt Maries Mama diese Nöte ernst und zeigt ihr vor dem Spiegel, dass sie weder Flossen noch Borsten noch eine Kartoffelnase hat: 'Du bist Marie. Und du bist schön.' So gewinnt Marie an Mut und Selbstachtung.

 

Buchempfehlung der Fachstelle KINDERWELTEN für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung (http://www.kinderwelten.net)

"Dieses Buch zeigt anschaulich, wie sehr Worte verletzen können. Immer, wenn Marie etwas Negatives zugeschrieben wird, zeigt das Bild in großem Format, wie sie sich das Gesagte zu Eig en macht und sich ihr Körper entsprechend verändert. Die Bedeutung der Zuschreibungen für Marie werden so betont und ihre Gefühle dabei werden nachvollziehbar. Im Lauf der Geschichte, als Konsequenz der immer wieder kehrenden Demütigungen, ist Marie nur mi t Strichen gezeichnet, so sehr ist ihr Selbstwertgefühl geschwächt. Mit dem Blick in den Spiegel füllt sich Maries Körper wieder mit Farbe und auf ihrem Gesicht erscheint Zuversicht." (KINDERWELTEN)

 

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