Ingwer-Shot: kurz und kompakt

+++ Am Dienstag startet das Webinar der Friedrich-Ebert-Stiftung: Souverän umgehen mit Angriffen in der Politik – Teil 2 folgt im Juni +++ Mittwoch lädt die Interdisziplinäre Ringvorlesung der Universität Marburg zur Veranstaltung „Frauen*Arbeit – Frauen*Macht – Frauen*Streik – im Entstehen einer neuen Frauenbewegung?“ mit Professorin Ingrid Kurz-Scherf ein +++ Am Donnerstag ist der Menstrual Hygiene Day – feiern könnt ihr den mit einem 12-Stunden-Livestream, den Viva con Agua auf die digitalen Beine stellt +++ Am Samstag feiert die 2007 hundertjährig verstorbene Elly Beinhorn Geburtstag – die Fliegerin und Schriftstellerin war die erste Frau, die 1930 über die Alpen flog und später nicht nur im Alleinflug die Welt umrundete, sondern auch in einem Tag drei Kontinente überflog +++ Schon am Freitag lässt sich mit dem neuen Album „Home“ der Pianistin Hania Rani nicht nur zu Hause wunderbar entspannen +++

Zweites Frühstück: ausgiebig sättigend

Jetzt, wo sogar Hamburger*innen wieder nach Schleswig-Holstein einreisen dürfen und auch andere Bundesländer sich auf die ersten Tourist*innen einstellen, wagen die ersten Optimist*innen Prognosen für den Sommerurlaub. Egal ob Haustausch im eigenen Land, die Reise an einen europäischen Sehnsuchtsort oder erst mal der vorsichtige Blick, wie es die anderen halten, der Sommer naht. Und was das mit Feminismus zu tun hat? Habt ihr mal beobachtet, wie sich die häuslichen Rollenstereotype im Urlaub fortsetzen? Frauen und Mütter kümmern sich um die Kinder, den gefüllten Kühlschrank und die leer zu räumende Spülmaschine im Ferienappartment, während die Männer das Handy frequentieren oder in der Sonne dösen. Klar, wie immer gibt es hier keine Pauschalurteile, aber vielleicht wird es Zeit, sich nach den vergangenen Wochen, in denen die Diskussion um die Rollenverteilung im Haushalt unter dem Vergrößerungsglas entflammt ist, sich auch in anderen Bereichen unseres Alltags die feministische Brille aufzusetzen. Just sayin’

Vergangene Woche hat die Bundesregierung die Lohnfortzahlung für Eltern während der Corona-Pandiemie-Krise auf den Weg gebracht, gleichzeitig überschlagen sich die Entwicklungen hinsichtlich Kita- und Schulöffnungen. Worüber wir aber in den vergangenen #CoronaElternWochen weniger gesprochen haben, ist, wie es eigentlich den Kindern geht. Höchste Zeit, sie mal zu Wort kommen zu lassen: Als Schüler*innen im Homeschooling oder zurück im Klassenzimmer. Der Freitag fragt derweil, warum es eigentlich keinen Kindergipfel gibt, während die Hochschule Magdeburg ein Projekt gestartet hat, das untersucht, wie Kinder die Coronavirus-Krise erleben.

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