Pinkstinks Germany https://pinkstinks.de Mädchen sein kann man auf viele Weisen. Junge auch. Wed, 01 Apr 2020 12:38:19 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3.2 https://pinkstinks.de/wp-content/uploads/2015/07/cropped-Favicon-PinkStinks-32x32.png Pinkstinks Germany https://pinkstinks.de 32 32 Medienschau https://pinkstinks.de/medienschau-31/ Wed, 01 Apr 2020 14:00:00 +0000 https://pinkstinks.de/?p=1000010394

#Familie Wie machen das eigentlich getrennte Eltern aktuell mit der Kinderbetreuung? Der Spiegel schreibt über Herausforderungen im Besuchsrecht während der Corona-Krise. #Care-Arbeit „In Deutschland liegt der Anteil an Frauen in Pflegeberufen bei fast 76 Prozent“ – Dominique Just reflektiert für den Freitag anhand ihrer eigenen – kinderlosen – Situation wie vielschichtig und verflochten das Thema […]

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#Familie Wie machen das eigentlich getrennte Eltern aktuell mit der Kinderbetreuung? Der Spiegel schreibt über Herausforderungen im Besuchsrecht während der Corona-Krise.

#Care-Arbeit „In Deutschland liegt der Anteil an Frauen in Pflegeberufen bei fast 76 Prozent“ – Dominique Just reflektiert für den Freitag anhand ihrer eigenen – kinderlosen – Situation wie vielschichtig und verflochten das Thema Care-Arbeit ist.

#Systemwandel Mit Kindern sieht es noch mal anders aus. Gabi Horak kommentiert für anschläge.at die Forderung nach dem vermeintlichen Normalzustand: „Die aktuelle Krise ist wie ein Vergrößerungsglas auf diesen Normalzustand.“

#Hate-Speech Gute Nachrichten gibt es für Renate Künast: Die Grünen-Politikerin hat einen weiteren gerichtlichen Teilerfolg gegen Facebook-Beleidigungen erstreiten können.

#Rassismus Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) beobachtet, wie die EU-Staaten sich menschenrechtlich verhalten. Nach deren jüngsten Bericht hat Deutschland ein wachsendes Rassismus-Problem.

#MaskeAuf Auch wenn Masken aktuell ein wichtiges Zeichen von Solidarität sind, an dem wir uns auch gerne beteiligen, dürfen wir nicht vergessen:

#Gender Schminkt ihr euch noch in der Isolation? Taz-Autor Matthias Kreienbrink hat ein paar Überlegungen zu seinem Umgang mit Make-Up angestellt.

#Serie Hand aufs Herz: Wie sehr laufen aktuell Netflix und Co. bei euch heiß? Wer noch einen Tipp braucht: Der Tagesspiegel rezensiert „Unorthodox“ – basierend auf der Lebensgeschichte von Deborah Feldman erzählt der Vierteiler die Geschichte einer jungen, ultra-orthodoxen Jüdin, die aus ihrer Gemeinde ausbricht.

#Ausstellung Wer intellektuellere Kultur braucht, dem sei die Hannah-Arendt-Ausstellung im Deutschen Historischen Museum in Berlin empfohlen. Der RBB führt schon mal rum.

#Empowerment Wie sähen Disney-Figuren wie Schneewittchen, Arielle oder Pocahontas eigentlich aus, wenn sie nicht auf niedliche Prinzessin getrimmt sind? Der Künstler Artemii Myasnikov hat ein paar Ideen.

#Musik Und wem das gerade einfach zu viel Bildschirmglotzerei ist, der kann dem wunderbar sonnigen Americana von Waxahatchee lauschen. Wer mehr über Katie Crutchfield erfahren will, die Spex hat die US-Amerikanerin zum Interview getroffen.

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Muss ich jetzt Maske tragen? https://pinkstinks.de/muss-ich-jetzt-maske-tragen/ Tue, 31 Mar 2020 14:00:00 +0000 https://pinkstinks.de/?p=1000010426

Ich gebe zu: Hygieneschutzmasken-tragende, meist asiatisch gelesene Reisende habe ich in der Vergangenheit oft belächelt. Gesehen habe ich sie höchstens mal auf Flughäfen oder in der Hamburger Innenstadt, schicke Koffer hinter sich herziehend und mit grün-weißer Schutzmaske auf der Nase. „Was soll das?“, dachte ich auch mal empört: Ist hier alles, sind wir etwa, zu […]

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Ich gebe zu: Hygieneschutzmasken-tragende, meist asiatisch gelesene Reisende habe ich in der Vergangenheit oft belächelt. Gesehen habe ich sie höchstens mal auf Flughäfen oder in der Hamburger Innenstadt, schicke Koffer hinter sich herziehend und mit grün-weißer Schutzmaske auf der Nase. „Was soll das?“, dachte ich auch mal empört: Ist hier alles, sind wir etwa, zu unhygienisch für die? Das ist doch lächerlich.

Sars war 2003 sehr weit weg. Erst jetzt weicht unsere Ignoranz, und wir können nachvollziehen, wie tief ein Seuchen-Schock sitzen und langfristig prägen kann. Ich bin in einem blitzblanken Scheuermilch-Haushalt aufgewachsen in dem alles ständig gereinigt wurde, meine Mutter war stolze 60er-Jahre Hausfrau. Um meinen Kindern meine starken Allergien zu ersparen, habe ich jeden in den Dreck gefallenen Schnuller einfach so wieder in den Mund gesteckt und die Hände der Kinder so selten gewaschen wie möglich. Sie haben tatsächlich keine Allergien entwickelt und wir sind alle immunstark. Und jetzt soll ich mir ständig die Hände waschen und mich vor herumschwirrenden Viren auch noch mit Maske schützen, anstatt mich abzuhärten? Mir gefällt das nicht.

Das muss es ja auch nicht. Denn es geht nicht um mich, habe ich inzwischen gelernt. Sondern um die anderen. Forschende vermuten, dass simple Baumwollmasken die Chancen reduzieren, dass ich, sollte ich das Virus auch ohne Symptome tragen, es an andere weitergebe. An meine Freundin, die Kortison nehmen muss. An meine älteren oder vorbelasteten Nachbarn, die ich vor dem Gemüseladen treffe und mit ihnen – mit Abstand – in der Schlange auch mal länger schnacke. Oder das Kind, das Asthma hat. Ich soll nicht Maske tragen, um mich selbst zu schützen – sondern aus Höflichkeit und Anstand. Das leuchtet mir ein.

Jetzt bleibt nur das Problem: Verstehen das auch die anderen? Sehen die mich nicht genau so, wie ich früher die maskierten Reisenden empfunden habe? Als lächerlich und ängstlich? Jetzt bin ich nicht nur die Frau, die „ständig ein Problem mit irgendwelchen Sexismen hat“, sondern auch noch „völlig überzogen“ mit Maske rumrennt? Denn auch, wenn diese Tage viel übers Maskentragen geschrieben wird: Mit einer rumlaufen tut noch kaum jemand.

Leider habe ich aktuell keine Stoffmalstifte, sonst hätte ich mir „#ausRücksicht“ auf meine gestern genähte Maske malen können. Aber vielleicht könnte das jemand sticken? Es gibt doch diese tollen Maschinen dafür? Das Nähen ging übrigens ziemlich einfach. Ich bin auf diese Webseite gegangen und habe mir schnell Anleitung und Vorlage ausgedruckt.

Dann habe ich Stoffreste gefunden, die auf 60 Grad gewaschen werden können (ein zerschlissener Bettdeckenüberzug und Bettlaken) und losgelegt. Es ist wirklich nicht schwer! Die Anleitung unter diesem Link sind gut verständlich. Wer nicht näht: Bestellen geht auch! Es gibt zur Zeit unzählige Angebote im Netz. Schicker finde ich ja die Masken mit den Lamellen, aber die sind aufwendiger und brauchen dringend einen Haltedraht, den ich nicht hatte. So eine bestelle ich mir vielleicht noch dazu.

Auf #maskeauf findet ihr auch noch weitere Anleitungen und Tipps zum Verwenden und Reinigen der eigenen Maske. Außerdem könnt ihr euch dort Prominente ansehen, die schon unter eine Maske geschlüpft sind und eure eigenen Masken-Selfie mit dem Hashtag #maskeauf teilen.

Jetzt hoffe ich, dass ganz viele Menschen diese Tage kreativ werden oder die vielen Online-Bestellangebote nutzen, damit es normaler wird, in diesen Tagen andere zu schützen. Aus Rücksicht. Oder, um die, die sich dringend schützen müssen, nicht alleine zu lassen.

Let’s do it!
Eure Stevie

Foto Credit: privat

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Corona und Gewalt https://pinkstinks.de/corona-und-gewalt/ Mon, 30 Mar 2020 13:00:00 +0000 https://pinkstinks.de/?p=1000010385

Die Corona-Pandemie nimmt immer mehr an Fahrt auf und die Ausmaße zeichnen sich immer deutlicher ab. Das zeigt sich auch daran, dass die üblichen politischen Verdächtigen allmählich von ihrem Unsinn abrücken und sich unter dem Druck der Ereignisse der Realität beugen.Nachdem Boris Johnson, an Covid-19 erkrankt und sich in Quarantäne befindend, die britische Nation mit […]

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Die Corona-Pandemie nimmt immer mehr an Fahrt auf und die Ausmaße zeichnen sich immer deutlicher ab. Das zeigt sich auch daran, dass die üblichen politischen Verdächtigen allmählich von ihrem Unsinn abrücken und sich unter dem Druck der Ereignisse der Realität beugen.
Nachdem Boris Johnson, an Covid-19 erkrankt und sich in Quarantäne befindend, die britische Nation mit einem Blut, Schweiß und Tränen Brief auf sehr harte Zeiten eingeschworen hat, ist nun auch Donald Trump dazu übergegangen, die Seuche ein bisschen ernster zu nehmen als noch vor ein paar Wochen, als er das Virus “vollkommen unter Kontrolle” hatte, auf das Wetter hoffte und den Demokraten beschuldigte, Corona für politische Zwecke zu missbrauchen. Einzig der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro leugnet die Gefahren von Corona so umfassend, dass er noch von einem “Schnüpfchen” spricht, das ihm als ehemaligen Topathleten nichts anhaben könnte.

Dabei werden die möglichen Folgen mittlerweile ziemlich detailliert prognostiziert. So auch in einem Strategiepapier des Bundesinnenministeriums, dass sich unter anderem mit einem Worst Case Szenario beschäftigt. Es gibt aber auch Auswirkungen dieser Pandemie, die trotz ihrer Dringlichkeit viel zu wenig Aufmerksamkeit erfahren. Das Thema Gewalt zum Beispiel.

Die Coronoakrise ist Vergrößerungsglas und Verstärker zugleich. Alle Dinge, die wir zwischenmenschlich und gesellschaftlich haben schleifen lassen, treten überdeutlich und in sehr viel größerem Umfang zutage. Wir haben uns auf einen Kapitalismus verlassen, der sich nun ernsthaft darüber beklagt, dass die schlecht bezahlten Arbeitskräfte aus dem Ausland nicht mehr kommen, um unseren Spargel zu stechen, unsere Toiletten zu putzen und unsere Verwandtschaft zu betreuen. Und auf eine zutiefst rassistische und sexistische Gesellschaft gebaut, die unter anderem viel zu wenig gegen das Problem häusliche Gewalt unternimmt und stattdessen lieber dumme Witzchen über Political Correctness und fehlende Atemmasken reißt, um das dann auch noch Journalismus zu nennen.

Während der drölfmillionste Text darüber erscheint, wie lachhaft Genderthemen sind und wie wichtig es wäre, sich jetzt doch aber mal wirklich mit “echten Problemen” zu befassen, wird vornehmlich Frauen und Kindern unser kollektives gesellschaftliches Versagen ins Gesicht geschlagen und in den Unterleib geprügelt. Frauenhäuser sind seit Jahren chronisch überbelegt und unterfinanziert. Immer wieder kommt es zu faktischen Aufnahmestopps, die dazu führen, dass jede zweite Frau abgewiesen werden muss. Und jetzt auch noch Corona. Zuhause bleiben also, wochenlang. In einer Situation, in nicht nur vieles ungewiss ist und sich Stress mit Existenzangst mischt, sondern auch die soziale Kontrolle fehlt. Kein Fachpersonal, dem die Flecken auf den Armen des Kindes auffällt. In Wuhan wurden unter der Quarantäne dreimal so viel Opfer häuslicher Gewalt gemeldet wie vorher. In Berlin ist die Zahl der Betroffenen diesen März im Vergleich zum Vorjahr um 11% gestiegen. Und das sind nur die bekannten Fälle.

Kein Wunder, dass Expert*innen Alarm schlagen. Der Bundesvorsitzende der Opferschutzorganisation Weißer Ring rechnet “mit dem Schlimmsten”. Bei der Generalsekretärin des Europarats laufen besorgniserregende Berichte aus den Mitgliedsstaaten ein. Und ein Ende ist nicht abzusehen. Weder ein Ende der Coronakrise, noch ein Ende der wirtschaftlichen Unsicherheit und der multiplen Anforderungen, die in den nächsten Monaten noch auf uns zugerollt kommen. In Hamburg versucht man mittlerweile zu reagieren und hat eine Pension angemietet, in denen zusätzliche Opfer von häuslicher Gewalt unterkommen können. In Berlin sind es zwei Hotels, in Kassel leerstehende Ferienwohnungen.
Das ist lobenswert und vermag punktuell vielleicht ein wenig den Druck aus der jetzigen Situation rauszunehmen. Aber das Problem verschwindet dadurch nicht. Gerade weil sich Zuspitzungen und Krisen wie diese weder vorhersehen noch verhindern lassen, ist es unumgänglich, die Grundproblematik häusliche Gewalt anzugehen. Und zwar mit allen Konsequenzen. Denn dass jetzt der Bedarf an Plätzen in Frauenhäusern zunimmt,

bedeutet nicht, dass es zuvor nicht auch schon Bedarf gegeben hätte. Zur Erinnerung: Opfer von Partnerschaftsgewalt sind zu über 81% Frauen. Etwa jede 4. Frau in Deutschland ist von physischer und/oder sexualisierter Gewalt durch einen Partner oder Expartner betroffen. Das geschieht zumeist in den eigenen vier Wänden. Wir werden also sehr viel mehr Geld als bisher in die Hand nehmen und sehr viel deutlicher Gewalt ächten müssen. Wir werden endlich aufhören müssen, mit Opfern von oben herab darüber zu reden, was sie angeblich hätten besser machen müssen, um sich zu schützen. Stattdessen sollten wir miteinander sprechen, wie wir verhindern können, dass Menschen zu Tätern werden. Und ja: Auch zu Täterinnen. Wir sollten endlich auf Menschen hören, die zu dem Thema eine fundierte Expertise haben.

Denn die Grenzen des Erträglichen sind beim Thema häusliche Gewalt schon längst überschritten.
Corona sollte und wird uns in vielen Bereichen Anlaß sein, über Dinge neu nachzudenken und sie anders zu bewerten. Gewalt muss dazugehören. Denn sie steht nicht etwa vor der Tür. Sie ist schon längst hereingekommen und schlägt erbarmungslos um sich. Dem müssen wir uns entgegenstellen. Jetzt und jeden einzelnen Tag, an dem die Corona-Pandemie eine hoffentlich überstandene Krise sein wird.

Foto Credit: Foto von Ismael Sanchez von Pexels

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Medienschau https://pinkstinks.de/medienschau-30/ Thu, 26 Mar 2020 15:00:00 +0000 https://pinkstinks.de/?p=1000010297

#Care-Revolution Die Sozialwissenschaftlerin Gabriele Winker erklärt im Interview mit der SZ, dass Systemrelevanz nicht hinter der Supermarktkasse aufhört. #GenderPayGap Birte Maier hat 2015 das ZDF verklagt, weil sie als Redakteurin von „Frontal21“ weniger verdiente als die Kollegen – für die ZEIT hat sie aufgeschrieben, warum aufmunternde Worte zur Beseitigung von Entgeltdiskriminierung nicht ausreichen. #Gendern Die […]

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#Care-Revolution Die Sozialwissenschaftlerin Gabriele Winker erklärt im Interview mit der SZ, dass Systemrelevanz nicht hinter der Supermarktkasse aufhört.

#GenderPayGap Birte Maier hat 2015 das ZDF verklagt, weil sie als Redakteurin von „Frontal21“ weniger verdiente als die Kollegen – für die ZEIT hat sie aufgeschrieben, warum aufmunternde Worte zur Beseitigung von Entgeltdiskriminierung nicht ausreichen.

#Gendern Die Stadt Hannover hat vergangenes Jahr geschlechtergerechte Sprache eingeführt. Wie sie mit dem darauffolgenden Proteststurm umgegangen sind und wie Zeit alle Aufregung lindert, erzählt die Gleichtstellungsbeauftrage Friederike Kämpfe.

#Obdachlosigkeit Wir wissen, die Corona-Krise trifft die prekär Lebenden besonders stark, darunter auch obdachlose Menschen. Die taz berichtet über eine Berliner Notübernachtung für Frauen, die mit Ehrenamtlichen versucht, Schlafplätze zu sichern.

#Solidarität Wie Menschen, die zwar ein Dach über dem Kopf haben aber trotzdem in Not sind, geholfen werden kann, zeigt der Brief dieses Vermieters.

👌🏻 Bitte nachmachen! 🙏🏻

Gepostet von TONSPION am Sonntag, 22. März 2020

#HäuslicheGewalt Über den Anstieg häuslicher Gewalt in Quarantäne, haben wir schon berichtet. Alex Wischnewski analysiert für den Freitag die Situation in China.

#WirLiebenComics Die schwedische Comiczeichnerin Liv Strömquist hat wahnsinnig tolle Bücher über Vulven, Irrtümer romantischer Liebe und die Frauen berühmter Männer gemacht. Ihr neustes Werk „Ich fühl’s nicht“ sucht die Liebe jenseits kapitalistischer Bermudadreiecke.

#Feminismus Wir erklären feministisches Know-How in unserer Schule gegen Sexismus, das RosaMag hat Rosapedia: Dort geht es diese Woche um Intersektionalität.

#KunstInDerKrise Wie kommen Künstler*innen mit dem Wegfall ihres Einkommens während des Corona-Shutdowns klar? Der Tagesspiegel hat die Songwriterin Lùisa in Berlin getroffen und Zett stellt neun Musikerinnen vor, die gerade Unterstützung brauchen. Darunter die Hamburgerin Illgen-Nur, mit deren Slackerhit „Cool“ wir euch ins Wochenende schicken.

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Digitales Kaffeetrinken: Wie geht Skype? https://pinkstinks.de/wie-nutze-ich-skype/ Thu, 26 Mar 2020 10:00:16 +0000 https://pinkstinks.de/?p=1000010318

Es ist nicht lange her, da sehnten wir uns alle nach einem Digital Detox – weg vom Handy, raus aus dem Internet und das echte Leben genießen! Das echte Leben hat sich in den letzten Tagen jedoch gewandelt: Miteinander verbunden sein geht für viele gerade nur online. Per Videotelefonie mit der besten Freundin Kaffee trinken […]

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Es ist nicht lange her, da sehnten wir uns alle nach einem Digital Detox – weg vom Handy, raus aus dem Internet und das echte Leben genießen! Das echte Leben hat sich in den letzten Tagen jedoch gewandelt: Miteinander verbunden sein geht für viele gerade nur online. Per Videotelefonie mit der besten Freundin Kaffee trinken ist zwar kein Ersatz für ihre echte Nähe, aber viel besser, als sie gar nicht zu sehen! Auch die gesamte Mädelsrunde oder den Chor zusammenbringen per Konferenz, um sich den Stress wegzusingen: Das alles ist möglich. Aber es braucht erstmal die Anwendungsprogramme, vor denen die eine oder der andere eventuell noch zurückschreckt. “Hilfe, und wo muss ich jetzt klicken?” ist eines der vielen Kopf-Fragezeichen, die jetzt aufploppen könnten. Damit du den Rechner in solchen Momenten nicht gleich zuklappst, möchten wir mit einer Schritt für Schritt-Anleitung helfen, um Skype für deinen Rechner / Laptop zu installieren. Es soll nämlich nicht an der Technik scheitern, um seine Liebsten zu sehen. Hast du ein aktuelles Windows Betriebssystem? Dann los! Das schaffen wir!

1.Schritt: Hallo Skype, hier bin ich!

“Skype” googlen, “Skype für Desktop” anklicken. Eine neue Homepage öffnet sich. Tadaaa: du bist auf der Website von Skype angekommen.

Hier klickst du den Button “Laden Sie Skype herunter” und hiermit hast du den ersten Schritt in Richtung Videotelefonie mit deinen Liebsten geschafft.

2. Schritt: Skype installieren

Das Programm ist heruntergeladen, nur wo ist es denn jetzt aufzufinden? Da, im Download-Ordner! Über deinen Finder (der gelbe Ordner in deiner Menüleiste) versteckt sich der Download-Ordner.

Bringe deinen Pfeil auf das Skype-Logo, jetzt doppelklicken und das Skype-Programm installiert sich auf deinem Rechner, wenn du den Button “Installieren” geklickt hast. Fast geschafft!

3. Schritt: Aha, so geht das Anmelden!

Ist die Installation fertig, schließt sich das Dialogfenster und der “Skype”-Startbildschirm wird angezeigt. Du kannst dich hier mit einem bestehenden Account einloggen oder ein neues Konto erstellen.

Tipp: Ob dein Mikrofon richtig eingeschaltet ist, testest du in diesem Fenster.

4. Schritt: Wie heißt du eigentlich?

Wo und wie findest du deine Freund*innen in der virtuellen Welt, um sie zu sehen? Du kannst bei dem Reiter “Kontakte” unter “Kontakte hinzufügen” die Benutzernamen deiner Liebsten suchen. Eine weitere Option ist dein Facebook-Profil oder E-Mail-Account nach Kontakten durchsuchen zu lassen, die ebenfalls Skype nutzen.

5. Schritt: Ring, ring, ring

Die Fensteransicht ploppt auf und wenn du bereits Kontakte hast, siehst du sie nun auf der linken Seite. Sobald du auf einen Kontakt klickst, öffnet sich ein Dialog im rechten Fensterteil. Zum Videotelefonieren klickst du auf die Kamera, dann startet dein Videochat. Es klingelt? Super, dann hast du alles richtig gemacht und kannst nun deine Freund*innen digital zu Gesicht bekommen. Viel Spaß!

Übrigens: Skype kannst du auch auf deinem Mobiltelefon installieren!

Skype-Alternativen

Nicht immer tut Skype, was es soll und nicht jede*r ist mit der Datenschutzagenda des Programms einverstanden. Wir stellen hier einige Alternativen vor:

  1. Bei dem Client Wire steht Sicherheit an erster Stelle.
  2. Verschlüsselt, einfach mit Talky kommunizieren
  3. Heikles Datenschutz-Thema vs. Funktionalität Facebook Messenger
  4. Facetime: die kostenlose und datensichere Variante für ios-Betriebssysteme (Apple)
  5. Google Hangouts für Videokonferenzen

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Klopapier-Bondage https://pinkstinks.de/klopapier-bondage/ Wed, 25 Mar 2020 16:00:00 +0000 https://pinkstinks.de/?p=1000010293

In Zeiten von Corona eine Sex-Kolumne zu schreiben ist in etwa so stimulierend wie ein Analplug bei Hämorriden. Aber es hilft nichts – wir müssen da jetzt alle durch. Und erst war ich noch ganz euphorisch: Allein zu Haus und soooo viel Zeit. Genügend Zeit, um nicht nur Fenster zu putzen, Wollmäuse zu jagen und […]

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In Zeiten von Corona eine Sex-Kolumne zu schreiben ist in etwa so stimulierend wie ein Analplug bei Hämorriden. Aber es hilft nichts – wir müssen da jetzt alle durch.

Und erst war ich noch ganz euphorisch: Allein zu Haus und soooo viel Zeit. Genügend Zeit, um nicht nur Fenster zu putzen, Wollmäuse zu jagen und das Bücherregal nach Farben zu sortieren, sondern auch um sich stundenlang im Bett zu wälzen, neue Masturbationstechniken zu testen oder mit dem Freund Sexting zu betreiben. Aber statt sinnlicher Solomuße, liege ich kraftlos wie ein verstaubter Putzlappen auf dem Sofa oder tigere mit angehaltenem Atem durch meine Wohnung. Und selbst wenn ein Moment Lebensfreude auftaucht, dämpft der nächste Nachrichtencheck jegliche Lustempfindung. Dabei wäre jetzt es so wichtig, den Kopf auszuschalten und dem Körper Aufmerksamkeit zu schenken. Bloß wie?

In Frankreich, heißt es, seien Rotwein und Kondome ausverkauft – bei uns dagegen rennen die Leute reihenweise mit Klopapier-Paketen aus dem Supermarkt. Schon klar, Klopapier-Bondage!

Ich bin da lieber traditionell unterwegs und sichte meine feministische Pornosammlung. Aber da fast jeder Clip an einem Strand, im Park oder am Pool spielt, denke ich mehr an meinen abgesagten Spanienurlaub als an den nächsten Orgasmus. Überhaupt, Orgasmus und Denken sind keine gute Partner*innen.

Also einen Schritt zurück und endlich meinen OMGyes-Gutschein einlösen. Die Webseite erklärt und zeigt unterschiedliche Masturbationstechniken, um die weiblich gelesene Orgasmusfähigkeit zu stärken. Dabei geht es nicht um Leistungs- und Höhepunktzwang, sondern um die Entdeckungsfähigkeit des eigenen Körpers. Klingt und ist super, klappt bei mir aber gerade auch nicht. Während die Frauen auf dem Bildschirm vor Glück nicht nur feuchte Augen kriegen, muss ich weinen. Aber nicht vor Glück.

Seufzend setze ich mich hin. Ich bin komplett erschöpft und kraftlos. Kein Mensch kann sexuell Gas geben, wenn der Motor schlottert. Ich ziehe eine Karte aus meinem Yogaset: „Hingabe. Vertraue dich der einfachsten Struktur an“, steht drauf. Ich atme langsam aus, schließe die Augen, lasse ein paar Tränen über die Wangen laufen und spüre in meinen Körper, der aktuell ein verängstigtes, verspanntes, enges Ding ist, das nicht weiß, wohin mit sich. Absurd, ihm jetzt Sex zu verabreichen, wo er ganz andere Dinge braucht. Wärme, Trost, Zuversicht. Und das klappt aktuell besser mit einer Tasse Tee als mit einem Vibrator.

Hingabe heißt für mich gerade, beim Kaffee am Fenster die Vögel zwitschern hören, die ersten Sonnenstrahlen auf dem Gesicht zu spüren. In einem Buch einen Satz lesen, den ich mir noch mal auf der Zunge zergehen lasse. Alte wie aktuelle Lieblingssongs hören und mich dazu durchs Wohnzimmer zu bewegen – erst zögerlich, dann immer selbstvergessener. Oder mit Gewohnheiten brechen und statt am Schreibtisch unter der Woche diese Kolumne am Samstagmorgen im Bett zu schreiben. Und dann kommt es langsam zurück, das sinnliche Körpergefühl, die Lust an sich und am anderen. Ob das jetzt zwingend zu Sex führen muss, will ich gar nicht entscheiden müssen. Aber in Zeiten von Social Distancing sind Streicheleinheiten wichtiger denn je – egal ob man allein ausharrt, eine Fernbeziehung führt oder sich mit Partner*in und Kindern in einer zu kleinen Wohnung ballt. Wählt Hingabe in der einfachsten Struktur – mehr Verlangen geht gerade nicht.

Foto Credit: Unsplash / Mia Harvey

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Eine Hand wäscht die andere https://pinkstinks.de/eine-hand-waescht-die-andere/ Tue, 24 Mar 2020 15:00:00 +0000 https://pinkstinks.de/?p=1000010299

Dass Händewaschen sehr viel wichtiger ist, als viele angenommen haben – oder genauer gesagt praktizieren – ist schon seit geraumer Zeit bekannt. Aber durch die akute Bedrohung der Coronakrise wird das ganze Ausmaß der Problematik noch einmal sehr viel deutlicher. Auf der einen Seite, die wir euch hier bereits gezeigt haben, steht der Versuch einer […]

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Dass Händewaschen sehr viel wichtiger ist, als viele angenommen haben – oder genauer gesagt praktizieren – ist schon seit geraumer Zeit bekannt. Aber durch die akute Bedrohung der Coronakrise wird das ganze Ausmaß der Problematik noch einmal sehr viel deutlicher. Auf der einen Seite, die wir euch hier bereits gezeigt haben, steht der Versuch einer ganzen Industrie, Frauen über Appelle an stereotype Rollenklischees zu Hygienebeauftragten zu erklären. In der entsprechenden Reklame geht es nie darum, dass beispielsweise Deutschland Nachholbedarf hat, wenn es um 20 sekündiges, gründliches Händewaschen geht, das Daumen, Handrücken und Fingerspitzen miteinbezieht. Sondern darum, Mütter qua Geschlecht dazu zu verpflichten, mit Desinfektionsmitteln die Familie keimfrei zu halten.

Die Werbeindustrie drückt dafür richtig aufs Gewissen. Ohne die entsprechenden Produkte könne man seine Zuhause auch gleich mit rohem Fleisch reinigen.

Auf der anderen Seite – und man kann gar nicht genug betonen, wie dringend darauf hingewiesen werden muss – steht die Tatsache, dass Männer sich im Vergleich zu Frauen sehr viel seltener und schlampiger die Hände waschen. Wenn überhaupt. Dass das nicht nur ekelhaft sondern auch gefährlich ist, wird durch die aktuelle Situation überdeutlich. Und selbstverständlich muss das verbessert werden. Glücklicherweise brummen die sozialen Netzwerke seit Tagen und Wochen von Aufforderungen und Videos, die zeigen wie man es richtig macht. Ob es nun über eine Visualisierung funktioniert, die deutlich macht, dass das leider sehr übliche Drei Sekunden Wasserpatschen nicht ausreicht,

oder über Humor, Musik und dramatische Gesten:

Wichtig ist, dass in Bezug auf das Händewaschen der Groschen endlich fällt. Die Frage, die darüber hinaus gestellt werden sollte, ist die, warum er insbesondere bei Männern so lange nicht gefallen ist. Und zwar ernsthaft und ohne Schuldzuweisung. Die Taktik des Beschämens und der “brutalen, pädagogischen Maßnahmen”, die im Tagesspiegel vor einigen Monaten vorgeschlagen wurden, mag vielleicht für einen Moment ganz hilfreich sein, aber sie sind nicht nachhaltig. Den anderen mal eben als Hygieneferkel im Restaurant zu outen ersetzt in keiner Weise die Notwendigkeit, mit der offenbar vor allem Männern erklärt werden muss, warum gründliches Händewaschen unverzichtbar ist und oft tatsächlich eine Frage von krank werden versus gesund bleiben, von Leben oder Tod. Deswegen die ganz unironisch gemeinte Frage:

Was finden Männer am Händewaschen so nervig/unangenehm/überflüssig?

Ist es der Zeitverlust? Der Aufwand? Das damit verbundene Gefühl an den Händen? Denn das vielen von ihnen Händewaschen irgendwie zu viel ist, ist unstrittig. Studien wie beispielsweise von der BZgA belegen das immer wieder. Selbstverständlich ist auch die Handygiene von Frauen verbesserungswürdig, aber die von Männern liegt grundätzlich darunter – selbst in Coronazeiten. Selbst nach Aufforderung. Es gibt Studien, die belegen, dass die Anzahl der Frauen, die sich auf öffentlichen Toiletten die Hände mit Seife waschen, durch das Anbringen eines entsprechenden Hinweisschildes von 61% auf 97% erhöht. Bei Männern sind es ohne Schild 37% und mit Schild 35%. Das Ergebnis verschlechtert sich sogar noch. Was zur Hölle ist da los?! Vielleicht kann das Leben des Arztes Ignaz Semmelweis Hinweise geben, dessen Verdienste Google kürzlich mit einem eigenen Doodle gewürdigt hat.

Semmelweis stellte bei seiner Arbeit fest, dass Gebärende, die von Ärzten betreut wurden, deutlich häufiger im Kindbett starben als diejenigen, die ausschließlich von Hebammen versorgt wurden. Der Hauptunterschied bestand darin, dass die Ärzte auch mit Leichen zu tun hatten, die sie berührten, autopsierten und dadurch Schwangere bei anschließenden Untersuchungen mit entsprechenden Bakterien infizierten. Also wies er seine Studierenden an, sich die Hände mit Chlorkalk zu desinfizieren, und drückte damit Sterblichkeitsraten aus dem zweistelligen Prozentualbereich auf etwa 1% Prozent. Allerdings wurde diese Entdeckung durch Semmelweis von seinen Kollegen großflächig ignoriert und missachtet. Koryphäen wie Rudolf Virchow, James Young Simpson und Eduard Kaspar Jakob von Siebold hielten nichts von seinen Hygienevorstellungen und wollten nicht akzeptieren, dass sie es waren, die durch die Übertragung von Keimen Krankheit und Tod ihrer Patient*innen mit zu verantworten hatten. Der Mann der Sauberkeit wurde als Nestbeschmutzer gebranntmarkt, sein Ansehen wurde befleckt und seine Karriere torpediert. Alles, weil ein paar Männer nicht über ihre allzu selbstherrlichen Schatten springen wollten. Andere wiederum, und auch das sei hier erwähnt, erkannten schließlich die Tragweite von Semmelweis’ Entdeckung und rangen mit Schuldgefühlen. Einige wie der Arzt Gustav Adolph Michaelis nahmen sich deshalb sogar das Leben.

Also was immer es ist, dass Männer davon abhält, sich vernünftig die Hände zu waschen: Es ist unser aller Aufgabe sicherzustellen, sie nicht mit dem Eindruck davonkommen zu lassen, es sei unter ihrer Würde. Oder wie es die Direktorin des öffentlichen Gesundheitsprogramms an der Jefferson Universität, Rosie Frasso, formuliert: “Wir müssen sicherstellen, dass Männer sich nicht zu macho fühlen, um sich über Keime Sorgen zu machen.” Denn spätestens jetzt sollte allen klar sein: Wenn nicht eine Hand die andere wäscht, dann infiziert sie sie womöglich. Und genau das gilt es zu verhindern.

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Blick ins Buch “Prinzessinnenjungs” https://pinkstinks.de/blick-ins-buch-prinzessinnenjungs/ Mon, 23 Mar 2020 13:30:00 +0000 https://pinkstinks.de/?p=1000010303

In seinem neuen Buch “Prinzessinnenjungs” erzählt Nils Pickert unter anderem davon, wie er mit seinem Sohn, beide im Rock, durch eine Fußgängerpassage spaziert. Bei uns könnt ihr jetzt exklusiv ein Kapitel aus dem Buch lesen. Für unsere Newsletter-Abonnent*innen gab es den Blick ins Buch schon vor der Veröffentlichung! Du willst auch Feminismus-News, unsere Kampagnen, Blogeinträge, […]

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In seinem neuen Buch “Prinzessinnenjungs” erzählt Nils Pickert unter anderem davon, wie er mit seinem Sohn, beide im Rock, durch eine Fußgängerpassage spaziert. Bei uns könnt ihr jetzt exklusiv ein Kapitel aus dem Buch lesen. Für unsere Newsletter-Abonnent*innen gab es den Blick ins Buch schon vor der Veröffentlichung! Du willst auch Feminismus-News, unsere Kampagnen, Blogeinträge, exklusive Verlosungen und Videos direkt in dein Postfach? Dann melde dich hier an.

Und nun viel Spaß beim Lesen!

Vielfalt für Alle

Mein 5-Jähriger und ich sind für diese Sache ziemlich hart angegangen worden. Noch bevor ich mich dazu entschied, auf einige Anfragen zu reagieren, war sein Verhalten in Internetkommentaren mit dem von Kindern verglichen worden, die schlagen, spucken, gar in der Öffentlichkeit auf den Boden kacken – immer mit der rhetorischen Frage verbunden, wer so etwas seinem Kind erlauben würde. Mir hingegen wurde vorgeworfen, dass ich einen Medienstunt auf Kosten meines Sohnes produzieren würde, um mich in den Vordergrund zu spielen. Dass ich meine eigene latente Homosexualität durch ihn ausleben würde. Oder dass ich einfach zu schwach wäre, meinem Sohn klare Grenzen darin zu setzen, was richtig und was falsch ist. Ist das so? Ist es falsch für einen Jungen, Röcke und Kleider zu tragen? Oder meinetwegen auch ein rosa Laufrad zu fahren, sich die Haare lang wachsen zu lassen und von glitzernden Einhörnern zu träumen. Ist das wirklich eine Art Fehlverhalten, das nicht toleriert werden sollte? Was genau wäre an dieser Stelle meine Aufgabe als Vater gewesen, der ich angeblich nicht nachgekommen bin? 

Die für mich bemerkenswerteste Antwort darauf fand der britische Journalist Jake Wallis Simons. Anhand der Rockgeschichte überlegte er in einer Kolumne, wie er mit einer solchen Situation umgehen würde, und kam dabei zu dem Schluss, dass er ein solches Verhalten zwar unterstützen, aber nicht fördern würde. Simons weiß, wovon er spricht. Ein Jahr vor Erscheinen meines Artikels wurde seinem Cousin Philip Sallon, einem bekannten britischen Aktivisten für die Rechte von Homosexuellen, auf offener Straße der Schädel eingeschlagen. Er überlebte den Anschlag knapp. Simons ging es in seinem Kommentar also nicht darum, mich mit Dreck zu bewerfen, Homosexualität verächtlich zu machen oder mir irgendwelche unlauteren Motive zu unterstellen. Stattdessen ging es ihm darum, genau die begründeten Sorgen zu äußern, die viele Eltern von Prinzessinnenjungs haben: Wie schütze ich meinen Sohn vor Anfeindung, Ausgrenzung und Gewalt? Für Simons war wichtig, in notwendig und überflüssig zu unterscheiden. Wenn mein Junge den Drang verspürt, Röcke und Kleider anzuziehen, und sich überhaupt nicht dagegen wehren kann, dann müsste selbstverständlich alles getan werden, um ihn zu unterstützen. Wenn das aber erkennbar nur eine Phase ist oder gar ein einmaliges Ausprobieren, dann sollte man davon Abstand nehmen, ihn in der Öffentlichkeit als jemanden zu markieren, der gerne Röcke und Kleider trägt. In meinen Augen liegt Simons damit so richtig wie falsch.

Selbstverständlich ist es wichtig, sich der Realität zu stellen und nicht so zu tun, als wäre alles eitel Sonnenschein, in den ein berockter Junge ungestört und unbelästigt hinaustreten kann. Sich der Realität stellen bedeutet aber auch, anzuerkennen, dass es niemals ganz gelingen wird, sich einer gewalttätigen, sexistischen Gesellschaft so anzupassen, dass auf keinen Fall etwas passieren kann. Ein Junge, der zeit seines Lebens augenscheinlich komplett dem vorherrschenden Ideal von Männlichkeit entspricht, kann in der Pubertät ohne Weiteres von jemand anderem als unmännlich markiert werden und entsprechende Repressionen erleiden. Womöglich wird er dabei sogar von einem Freund denunziert, der selbst Schwierigkeiten damit hat, seine eigene Identität mit den aktuellen Männlichkeitsvorgaben in Einklang zu bringen. Der Fehler liegt im System. Nicht daran, dass sich ein Prinzessinnenjunge nicht ausreichend tarnt. Auch nicht daran, dass ihm von seinen Eltern seine Prinzessinnenhaftigkeit nicht ausreichend verleidet und ausgetrieben wurde. Die Ansage: »So benimmt sich kein Junge« hilft niemandem weiter und sollte niemandes Aufgabe sein. Sie folgt lediglich der Logik, dass mindestens einer im Männlichkeitskarussell verlieren muss. Auf mindestens einen muss mit dem Finger gezeigt werden, weil die ganze Männlichkeitskonstruktion so fragil, so widersprüchlich ist, dass ihr eigentlich niemand vollumfänglich entsprechen kann. Eine kleine Abweichung, eine leichte Asymmetrie genügt schon, um ein Gefühl zu erzeugen, den Anforderungen an männliche Geschlechtsidentität nicht zu genügen. Und um nicht selbst dran glauben zu müssen, werden andere haftbar gemacht und sollen bluten. 

Guck mal, der spielt mit Puppen. 
Iiiih, der trägt ja Mädchenfarben. 
Schau, der läuft im Kleid rum. 

Das Besondere an Männlichkeit ist dabei nicht, dass sie als Gruppenzugehörigkeitsmerkmal durch Abgrenzung funktioniert: Wir sind männlich und du nicht! Das gilt nämlich für alle Gruppen. Männlichkeit zeichnet sich jedoch darüber hinaus in besonderer Weise durch Denunziation aus. Durch die Unterstellung, dass ein Junge oder Mann nicht dazugehört. Der Vorwurf der Unmännlichkeit gleicht einer von Männlichkeit ausgehenden Verschwörungstheorie. Männlichkeit scheint stets von Unterwanderung bedroht, von der Aushöhlung durch weibische Umtriebe. Kaum einmal ist sie sich selbst genug. Sie genügt sich erst, indem sie andere für ungenügend erklärt. Simons argumentiert, dass wir uns an die Regeln halten und das Spiel erst dann ändern sollten, wenn ein besonderer Mitspieler am Tisch sitzt. Beispielsweise ein Junge, dessen Identität so außergewöhnlich ist, dass sich seine Andersartigkeit nicht verbergen lässt – nur dann müssten sich alle extra viel Mühe geben. Ich würde argumentieren, dass es nicht unsere Aufgabe sein kann, Jungen dazu zu befähigen, dieses Spiel besonders gut mitzuspielen. Vielmehr ist es an der Zeit, die Regeln zu hinterfragen und sie dahingehend zu ändern, dass niemand leiden muss, um einem überkommenen Männlichkeitsideal zu genügen. Denn es ist höchste Zeit, sich mehr für das Wohl von Jungen und Männern zu interessieren.

Also, was tun? Was machen wir mit unseren langhaarigen, pinkbegeisterten Jungen, die sich auf dem Flohmarkt in ein Eiskönigin-Elsa-Kleid verlieben und im Drogeriemarkt gerne ein paar Haarspangen kaufen wollen? Erklären wir ihnen, dass sie diese Facetten ihrer Identität lieber zu Hause ausleben, weil draußen ja etwas passieren könnte? Oder fangen wir an, dafür zu sorgen, dass ihnen dafür nichts mehr passiert? Ich bin für Letzteres. Ich bin für Vielfalt für alle. Dabei will ich Ihnen nicht vorschreiben, das zu tun, was ich getan habe. Vieles davon war einfach Zufall und dem Gefühl geschuldet, dass ich es mir leisten kann. Stattdessen möchte ich Sie dazu auffordern, zu tun, was Sie können. Und das ist eine ganze Menge. Geben Sie Gegenständen, Farben und Verhaltensweisen kein Geschlecht. Erzählen Sie Ihren Söhnen nicht, dass dieses oder jenes nur für Mädchen sei und sich für Jungen nicht schicke. Werten Sie Weiblichkeit nicht ab und zwingen Sie Jungen nicht dazu, Weiblichkeit abzuwerten, um Ihr Wohlwollen oder Ihre Kameradschaft zu erringen. Immerhin bilden wir uns als Gesellschaft viel auf Authentizität ein und beglückwünschen Menschen dazu, »sich nicht verbiegen zu lassen«. Darum geht es. Nicht etwa darum, Jungen in eine uniforme, genderneutrale Gesellschaft zu biegen, sondern darum, endlich damit aufzuhören, an ihnen herumzuzerren, damit sie in stereotype Geschlechterrollen passen. Genau das tun wir immer noch so oft. Auf Biegen und Brechen.Wenn Sie keine Lust haben, sich die Nägel zu lackieren und mit Ihren Prinzessinnenjungs eine Teeparty zu schmeißen, dann lassen Sie es. Aber brechen Sie ihrem Sohnemann nicht das Herz, wenn er sich zum Geburtstag ein rosa Fahrrad oder einen lila Rock wünscht. Und wenn andere Kinder ihn deshalb angehen, weil Röcke nichts für Jungen sind und Rosa angeblich eine Mädchenfarbe ist, dann stellen Sie das richtig:
Ein Rock ist ein Rock ist ein Rock ist ein Rock. Und Rosa und Pink sind für alle.”


Nils Pickert – Prinzessinnenjungs

Wie wir unsere Söhne aus der Geschlechterfalle befreien

Paperback, 254 Seiten
ISBN:978-3-407-86587-8
Das Buch erschien am 11.03.2020 im Beltz Verlag.
Hier könnt ihr es bestellen.

Der Beitrag Blick ins Buch “Prinzessinnenjungs” erschien zuerst auf Pinkstinks Germany.

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Medienschau https://pinkstinks.de/medienschau-29/ Thu, 19 Mar 2020 17:00:56 +0000 https://pinkstinks.de/?p=1000010226

#EqualPayDay Diese Woche hat gezeigt, wie die Welt nicht funktioniert, wenn Kitas und Schulen ausfallen, wenn die 90 Prozent Grundschullehrerinnen, Erzieherinnen und andere Care-Arbeiterinnen nicht zur Verfügung stehen – ein Grund mehr, sie nicht länger schlechter zu bezahlen. Die ZEIT hat eine aktuelle Studie ausgewertet, wonach die genannten 20 Prozent GenderPayGap nur die halbe Wahrheit […]

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#EqualPayDay Diese Woche hat gezeigt, wie die Welt nicht funktioniert, wenn Kitas und Schulen ausfallen, wenn die 90 Prozent Grundschullehrerinnen, Erzieherinnen und andere Care-Arbeiterinnen nicht zur Verfügung stehen – ein Grund mehr, sie nicht länger schlechter zu bezahlen. Die ZEIT hat eine aktuelle Studie ausgewertet, wonach die genannten 20 Prozent GenderPayGap nur die halbe Wahrheit sind.

#Geschlechterklischees Wenn alle zuhause sind, verschwimmen die Grenzen zwischen Care- und Erwerbsarbeit. Die Fotografin Pixy Liao und ihr Partner tauschen für ihr Fotoprojekt „Experimental Relationship“ die Rollen und führen so Geschlechterstereotype und Klischees ad absurdum.

#HäuslicheGewalt Vielleicht hilft uns das Corona-Virus, Geschlechterstereotype zu entlarven und die Aufteilung zwischen Care- und Erwerbsarbeit neu auszurichten, gleichzeitig sorgt aber die Quarantänesituation auch für einen Anstieg häuslicher Gewalt. Die Wienerin berichtet über Besorgnis erregende Zahlen aus China.

#SocialDistancing Aber auch für diejenigen, die alleine leben, kann die aktuelle Situation Auswirkungen wie Einsamkeit und Depressionen haben. ZEIT Campus hat Tipps gesammelt, um in Zeiten sozialer Distanz, trotzdem Geborgenheit und Verbundenheit zu finden.

#QuicklebendigInQuarantäne Hm, im Savoir Vivre haben die Deutschen noch Nachholbedarf:

#Diversity Wenn ihr gerade viele Serien seht, fällt euch vielleicht auf, Diversität findet kaum statt. Wie und wo Schwarze nicht nur Drogendealer spielen, berichtet DWDL.de.

#Geschlechtergerechtigkeit Immerhin in Sachen Geschlechtergerechtigkeit unternehmen erste Rundfunksender etwas: Der WDR, der BR und DLF Kultur wollen Hörspielproduktionen zu gleichen Teilen mit Männern und Frauen als Autor*innen und Regisseur*innen besetzen.

#Buch Wer lieber liest als Hörspielen zu lauschen, der kann sich mit Elizabeth Strouts literarischer Heldin Olive Kitteridge „Die langen Abende“ vertreiben. Anne Haeming rezensiert die Fortsetzung des mit dem Pulitzerpreis ausgezeichneten Strout-Romans „Mit Blick aufs Meer“.

#Fotografie Agata Szymanska-Medina portraitiert junge Polinnen aus dem rechten Milieu. Im Interview mit der SZ erzählt die Fotografin von den Portraitierten zwischen 17 und 25 Jahren.

#FeministRap Die taz hat die Hamburger Rapperin Finna zum Interview getroffen, um mit ihr über ihre Musik, Fat Shaming und das Überwinden von Krisen zu sprechen. Gerappt hat Finna übrigens schon mit Lu Likes bei uns im Büro:

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10 Dinge, die uns gut tun! https://pinkstinks.de/10-dinge-die-uns-gut-tun/ Thu, 19 Mar 2020 12:31:00 +0000 https://pinkstinks.de/?p=1000010259

Liebe Menschen, noch immer sieht man draußen beim Einkaufen selbsternannte Revolutionäre, die sich im Gemüseladen Weintrauben in den Mund stecken, jede Avocado abtasten, zehn Pack Toilettenpapier mitnehmen und keinen Abstand einhalten. Hier einmal kurz und charmant alle Regeln für sie, damit wir alle schnell wieder unsere Omis drücken und die Kinder in die Schulen dürfen. […]

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Liebe Menschen, noch immer sieht man draußen beim Einkaufen selbsternannte Revolutionäre, die sich im Gemüseladen Weintrauben in den Mund stecken, jede Avocado abtasten, zehn Pack Toilettenpapier mitnehmen und keinen Abstand einhalten. Hier einmal kurz und charmant alle Regeln für sie, damit wir alle schnell wieder unsere Omis drücken und die Kinder in die Schulen dürfen. BITTE TEILEN!

Hygiene ist in diesen Zeiten besonders wichtig. Bitte wasche deine Hände regelmäßig für 20-30 Sekunden. Huster und Nieser gehören in die Armbeuge. Berühre in der Öffentlichkeit bitte nicht deine Schleimhäute im Gesicht – also deinen Mund, deine Augen oder deine Nase.

Zur Risikogruppe gehören nicht nur Omis und Opis, sondern auch Menschen mit Behinderung, Menschen mit Vorerkrankungen oder mit chronischen Krankheiten. Wenn es dir möglich ist, biete Menschen aus der Risikogruppe deine Hilfe über Telefon, SMS, Mail oder einen Zettel im Hausflur an. Danke!

Wenn wir alle hamstern, bricht Panik aus. Wir können deine Sorge verstehen – aber wenn wir unsere Angst angehen und vernünftig einkaufen, können Engpässe erst gar nicht entstehen. Kauf Vorrat für maximal zwei Wochen ein, wie es die Regierung empfiehlt.

Social distancing – also die Unterlassung des direkten Kontakts zu anderen Menschen – hilft dabei, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. So kann sich unser Gesundheitssystem besser um Erkrankte kümmern. Wenn möglich, bleib zuhause.

Viele Familien müssen zusätzlich zu ihren Einschränkungen im Arbeitsleben die ganztägige Kinderbetreuung übernehmen, da Schulen und Kitas geschlossen sind. Solltest du nicht zur Risikogruppe gehören und keine Kinder haben, kannst du Freund*innen bei der Betreuung unterstützen.

Pandemien zeigen die systematische Unterdrückung von Menschen auf. Personen, die im Bereich Pflege oder sonstigen Niedriglohn-Bereichen tätig sind, verdienen in Deutschland leider mitunter am wenigsten. Besonders diese Gruppen können meist ihre Arbeit nicht problemlos niederlegen und sind tagtäglicher Ansteckungsgefahr ausgesetzt. Wenn du kannst, frag sie, was sie jetzt an Unterstützung brauchen.

Freiberufliche Künstler*innen aber auch Eigentümer*innen von kleinen Ladengeschäften, Lebensmittelmärkten oder Restaurants werden unter der Isolation der Bevölkerung wirtschaftlich leiden. Wenn du kannst, unterstütze diese Unternehmen finanziell – zum Beispiel durch den Erwerb von Gutscheinen.

Isolation und Quarantäne führen vermehrt zu Fällen von häuslicher Gewalt oder Missbrauch. Sei aufmerksam und achte auf deine Umwelt. Hilfetelefon häusliche Gewalt: 0800 116 016, Telefonseelsorge: 0800 11 10 111 oder 11 10 222, Kinder- und Jugendtelefon: 0800 11 10 333, Sucht- und Drogenhotline: 01805 31 30 31

Wenn dir die Decke zuhause auf den Kopf fällt, mach einen Spaziergang. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern. Fahr ein Stück mit dem Rad. Aber: Halte dich von großen Menschenmengen fern und meide geschlossene Räume mit vielen Personen.

Wenn du müde bist, mach ein Nickerchen. Wenn dir langweilig ist, entdecke ein altes Lieblingshobby wie Malen, Hörbücher hören, Briefe schreiben, Tagträumen oder zu deinem aktuellen Lieblingssong einen verrückten Tanz choreographieren. Dennoch: Isolation kann auf die Psyche schlagen und zu einer Depression führen. Es hilft, wenn du dich um Freund*innen oder Familie kümmerst, und es ist total okay, auch um Hilfe zu fragen. Manche Therapeut*innen bieten sogar Unterstützung via Video an.

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