Jugendbücher ab 16 Jahren

Schöne Gefühle

Schöne Gefühle

In einzelnen Geschichten werden ganz alltägliche Situationen von Hannes bei seiner sexuellen Entdeckungsreise dargestellt. Hannes ist ein junger Mann, er ist 25 Jahre alt und lebt in einem Wohnheim.

Das Buch ist in einfacher Sprache für erwachsene geistigbehinderte Menschen. Bilder von Larissa Waschkewitz illustrieren die Geschichten.

Inhaltsverzeichnis
1. Das Fernglas - Körper und Privatsphäre
2. Stadtbummel mit Tim - Pornographie, Lust, Liebe, Selbst·befriedigung Mann, Prostitution
3. Hannes und Luisa - Menstruation, Aufbau der Vagina, Schwangerschaft und Verhütung
4. Jeder ist anders - Toleranz
5. Anleitung zum Sex - Sex, Selbst·befriedigung Frau
6. Vorlieben und Verbote!
7. Endlich ist es soweit!

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Prinzessinnen

Prinzessinnen

Die blutjunge Solange wächst in dem baskischen Provinznest Clèves auf. Während die meisten ihrer Freundinnen es schon gemacht haben, ist sie noch Jungfrau. Marie Darrieussecq beschreibt das Sich-Ausprobieren, die Neugierde, die Höhen und Tiefen der Sexualität eines Mädchens, das seine Unschuld verliert und sich erprobt. Ein Buch über das Erwachsenwerden, über Sex - aufregend und unverblümt.

"Weder Romanze noch Porno. Marie Darrieussecq schreibt unverblümt über Dinge, die üblicherweise verblümt werden, 'jeunes filles en fleur', das Erwachsenwerden, der erste Kuss, der erste Sex."
Britta Behrendt, Neue Zürcher Zeitung

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Lea Gericke: Anadismissed. Meine Kampfansage an die Magersucht

Lea Gericke: Anadismissed. Meine Kampfansage an die Magersucht

Meine Kampfansage an die Magersucht

"Es gab für mich 12 Jahre lang nichts als meine Magersucht. Morgens stand ich auf, nur um Kalorien zu verbrennen. Liegen bleiben war keine Option. Was, wenn ich eines Morgens einfach nicht mehr aufwache? Der Gedanke daran hat mich nicht erschreckt - dann wäre zumindest endlich alles vorbei... Die furchtbare Leere, der Selbsthass, die Verzweiflung, die Ohnmacht."

Sie galt als chronisch krank und austherapiert. Schnörkellos und ohne Kompromisse berichtet Lea von ihrer Essstörung. Von der täglichen Tortur, der Scham und dem Hass gegen sich selbst. Von der Hoffnungslosigkeit und von der Ausweglosigkeit.

Sie wog nur noch 27,1 Kilogramm, hatte einen BMI von 9,9 und wurde über eine Magensonde ernährt. Die porösen Knochen brachen, der körperliche Verfall schritt voran. Sie verlor den Kontakt - nicht nur zu ehemaligen Freunden, auch zu den Eltern und ihrem Bruder. Die Familie drohte unter dem Terror der Essstörung zu zerbrechen.

Lange Jahre schien keine Besserung in Sicht. Was bliebe, wenn sie die Krankheit losließe? Das war die alles beherrschende Frage.

Doch ihr gelang, was keiner mehr für möglich hielt. Schritt für Schritt, ganz langsam und behutsam, tastete sie sich aus der Krankheit heraus. Sie lernte erneut zu leben, zu lachen und zu lieben. Heute kann Lea offen zu ihrer Vergangenheit stehen. Sie weiß, was sie durchlebt und was sie daraus gelernt hat.

"Die Magersucht, sie war der größte Fehler meines Lebens. Sie hat mich meiner Jugend beraubt und meiner Gesundheit. Sie hat mein Leben diktiert, mich entmündigt. Sie hat meinen Selbstwert zu Boden getreten und ist darauf herumgetrampelt."

Mit Einblicken in die Krankenakten der insgesamt vier Klinikaufenthalte, die eindrücklich die Diskrepanz zwischen der Eigen- und der Fremdwahrnehmung einer Suchterkrankten widerspiegeln.

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Anna Russell, Camila Pinheiro: Wenn nicht ich, wer dann? Große Reden großer Frauen

Anna Russell, Camila Pinheiro: Wenn nicht ich, wer dann? Große Reden großer Frauen

"Wir brauchen keine Magie, um die Welt zu verändern, denn alle Kraft, die wir brauchen, tragen wir schon in uns: Wir haben die Kraft, uns etwas Besseres vorzustellen." J. K. Rowling

Reden, die zu Revolutionen führten und Wendepunkte der Geschichte markierten, Reden, die Anstöße zu Veränderungen gaben und ihren Zuhörerinnen die Augen öffneten. Ganz gleich, ob sie für Wahlrecht, Geburtenkontrolle und Unabhängigkeit kämpfen, für freie Liebe streiten, Sklaverei und Sexismus verdammen, für die Vorzüge einer vernetzten Welt werben oder aufzeigen, wie Gesetze Frauen benachteiligen - die hier versammelten Reden von ebenso klugen wie unerschrockenen Frauen machen mit Worten Mut, selbst die Stimme zu erheben. In manchen Reden verdichten sich die Erfahrungen eines ganzen Lebens, in anderen artikulieren sich aus Augenblicken der Erregung unvergessliche Aussagen und zeitlose Erkenntnisse.

Ausgewählt wurde die Sammlung von 50 Reden von der amerikanischen Journalistin und Autorin der Zeitschrift The New Yorker Anna Russell, illustriert wurden sie von Camila Pinheiro aus São Paulo.

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Barbara Rieger: Friss oder stirb

Barbara Rieger: Friss oder stirb

Anna ist mitten in der Pubertät und hat Probleme, wie viele sie haben: Liebeskummer, Stress mit Mutter und Stiefvater, unsicher im eigenen Körper. Zuerst hungert sie, dann beginnt sie zu essen. Sie isst, wenn sie traurig ist, isst, wenn sie allein ist, isst, obwohl sie abnehmen will. Dann beginnt sie, sich zu übergeben und ist schon bald mittendrin und gefangen in einer schweren Essstörung. Während nach außen hin alles in Ordnung scheint, kämpft Anna innerlich jeden Tag gegen die Obsession mit dem Essen und dem eigenen Körper, gegen die zerstörerische Sucht an.
Rasant und rhythmisch, ehrlich und eindringlich schildert Barbara Rieger den Verlauf einer Bulimie, erzählt vom Anfang, vom Tiefpunkt und davon, wie vielleicht ein Ausbruch gelingen kann."Die Schokolade verklebt Anna den Mund, wird immer mehr, erst süß, dann bitter, dann säuerlich, dann ist sie weg bis auf den schalen Nachgeschmack. Nie wieder ein Stück, denkt Anna, ein Stück noch, denkt sie, nur noch ein Stück"

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Natascha Ochsenknecht, Cheyenne Savannah Ochsenknecht: Wehr dich! Wie Mutter und Tochter gegen den Hass im Netz kämpfen

Natascha Ochsenknecht, Cheyenne Savannah Ochsenknecht: Wehr dich! Wie Mutter und Tochter gegen den Hass im Netz kämpfen

Cheyenne Savannah Ochsenknecht steht als Tochter berühmter Eltern seit ihrer Kindheit im Rampenlicht. Neben vielen Likes auf Instagram beschert ihr das aber auch Neid und Hass. Sie wird beleidigt und bekommt sogar Vergewaltigungs- und Morddrohungen.

Schon als Kind wurde sie in der Schule gemobbt. Als die Cyberattacken losgingen, kamen die Bauchschmerzen von damals wieder. Doch diesmal will Cheyenne das nicht einfach über sich ergehen lassen und geht gegen die Hater vor. Unter dem Schutz der Anonymität fühlen sich die Täter sicher, denn die sozialen Netzwerke kooperieren nicht ausreichend mit den Behörden, und viele Anzeigen werden nicht konsequent verfolgt.

Cheyenne und ihre Mutter Natascha Ochsenknecht zeigen in diesem Buch, wie sie mit Hasskommentaren umgehen und was sie sich von der Gesetzgebung wünschen. Denn zum Thema Cybermobbing wurde viel zu lange geschwiegen, obwohl die Langzeitfolgen, gerade bei Kindern und Jugendlichen, nachweislich verheerend sind und ganze Leben zerstören können. Deshalb kann es jetzt nur heißen: Wehr dich!

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