Von uns gebingewatched: Tollste Serien- und Filmempfehlungen

Wer kennt’s nicht? Sich aufs Sofa zu fläzen und Serien zu bingen fühlt sich ganz fantastisch an! Trotzdem ist es nicht egal, was wir uns anschauen. Denn das Gesehene beeinflusst uns, bewusst oder unbewusst. Und mal ehrlich: Auch bei uns laufen mal Serien und Filme, die alles andere als feministisch sind. 

Manchmal reicht schon ein Blick auf den Cast. Auf dem Bildschirm ist es, wie im echten Leben: Nur wer sichtbar ist, ist relevant. Wie viele cis männliche Protagonisten gibt es? Wie vielfältig ist der Cast? Bei vielen Produktionen kriegen wir da vor Schreck fast 4-eckige Augen! Um versteckten Sexismus schneller zu erkennen, gibt’s verschiedene Tests. Keiner ist unfehlbar, aber spannend sind sie alle.

Test, Test

4 Wege zu einer schnellen Einschätzung

  1. Bechdel-Test: Gibt es mindestens zwei weibliche Figuren mit Namen und unterhalten sie sich über etwas anderes als einen Mann? Wenn ja: gutes Zeichen!
  2. Landau-Test: Stirbt die weibliche Hauptfigur, wird sie schwanger und zunehmend zum Klischee oder stellt sie ein Hindernis für den männlichen Protagonisten dar? Dann fällt die Serie durch.
  3. Pierce-Test: Gibt es mindestens eine weibliche Figur mit einer eigenen, authentischen Geschichte, die ihre Bedürfnisse zeigt und danach handelt? Können Zuschauende sich in sie hineinversetzen?
  4. Villareal-Test: Ist die weibliche Hauptfigur ein stereotypisches Klischee – also Sexbombe, kaltherziges Monster, Matriarchin? Das ist nur dann okay, wenn sie gleichzeitig auch drei von diesen vier Dingen hat: 1. Karriere, Autorität und Macht; 2. Kinder; 3. die Erlaubnis, sich rücksichtslos zu verhalten; 4. die Freiheit, ihre Sexualität und sexuelle Identität frei auszuleben und zu bestimmen.

Na klar: Auch wenn solche Tests einiges enttarnen, können sie nur eine grobe Orientierung sein. Denn vielleicht fallen sogar Serien und Filme durch, die in vielerlei Hinsicht ganz wundervoll sind. Schließlich sind es auch immer die Erzählweise und die Inszenierung, die darüber entscheiden, ob hier Stereotype in unser Unterbewusstsein sickern. Und auf die Darstellung von BIPoC, queeren und trans* Personen oder Menschen mit Behinderung gehen die genannten Tests gar nicht ein. Auf was dagegen immer Verlass ist: unsere handverlesenen und prüfgeschauten Empfehlungen. Einige sind zum Kringeln komisch. Andere informativ. Manche haben uns schon durch die eine oder andere Taschentuchbox gebracht. Schau also gut, wann du dich wonach fühlst.

Trudes Tier

Ab 3 Jahre: Trude lebt mit dem riesigen, aber sanften Tier in einer kleinen Wohnung. Das ist richtig unterhaltsam und lustig für Kinder: Tier hat eine kindliche Natur, es ist schnell begeistert, aber auch schnell frustriert und hat viel Lust, Dinge auszuprobieren. Tier hat allerlei wunderbare Quatsch-Ideen, die meistens in Chaos enden. Trude ist oft die Stimme der Vernunft – aber längst nicht immer. 

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Bluey

Ab 3 Jahre: Kleine animierte Alltagsgeschichten von Hunde-Kind Bluey, ihrem Geschwisterchen und den Eltern, die wie Menschen in Australien leben. Bluey ist ängstlich, vorsichtig und sehr fantasievoll, das Geschwisterchen dagegen mutig und draufgängerisch. Die Eltern sind im Umgang mit ihren Kindern liebevoll und warmherzig. Die Geschichten gehen Erwachsenen ans Herz, für Kinder bieten sie viel Identifikationsmöglichkeiten und einen süßen blauen Hund! 

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Oonas und Babas Insel

Ab 4 Jahre: Das Papageientaucher-Kind Oona und Geschwisterchen Baba erkunden ihre Welt: die Insel, auf der sie mit ihren Eltern leben und wo sie auf andere Tiere treffen wie Robben, Mäuse, Eulen, Füchse oder auch Einsiedlerkrebse. In den kleinen Abenteuern geht’s um Erfahrungen aus Kindersicht und Themen wie Selbstständigkeit, Angst, Mut, Hilfsbereitschaft, die Beziehung zu den Geschwistern – ganz unabhängig von Geschlechterrollen. Nebenbei wird Wissen über den Lebensraum Küste vermittelt. Dabei wirkt die Serie leicht und spielerisch, was am einfachen Animationsstil und an den treffenden Hauptfiguren liegt, aber auch am Erzähler, der nicht allwissend ist, sondern immer mal wieder falsch liegt und sich korrigieren muss, was Kinder sehr lustig finden. 

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Hilda

Ab 7 Jahre: Die Welt, in der das Mädchen Hilda lebt, ist bevölkert von vielen nicht-menschlichen Wesen, die größtenteils vor den Menschen versteckt leben. Doch Hilda hat ein riesiges Herz und nähert sich selbst der gefährlichsten Kreatur offen und unvoreingenommen. Sie findet neue Freund*innen in der tiefsten Wildnis, geht mutig voran und vermittelt zwischen Menschen und Fantasiewesen. Denn gegenseitige Angst und Feindschaft basiert hier eigentlich immer auf Missverständnissen. Doch nicht nur diese Botschaft macht diese Serie so besonders – dazu kommen spannende Geschichten, Figuren ohne Geschlechterklischees und viel Diversität. 

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She-Ra und die Rebellen-Prinzessinnen

Ab 8 Jahre: Die Jugendliche Adora lebt in einer trostlosen, feindlichen Welt. Dann stößt sie auf ein Schwert, das sie in eine mächtige Kriegerin verwandelt – und lernt Menschen kennen, die es gut mit ihr meinen. Sie findet Freund*innen, versteht, wie wichtig es ist, sich mit anderen zusammenzuschließen. Und bekämpft schließlich gemeinsam mit anderen mächtigen Kriegerinnen (“Prinzessinnen”) den scheinbar übermächtigen Feind von außen. In dieser Serie stecken Liebe, Diversität – unterschiedliche Körperformen, Hautfarben, queere Elternschaft und queere Liebesbeziehungen – und rührende Geschichten über Freund*innenschaft. Ein empowerndes Remake der »She-Ra«-Reihe aus den 80er-Jahren.

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Willkommen im Haus der Eulen

Ab 8 Jahre: Die jugendliche Latina Luz fällt durch ein Portal in eine magische Welt. Obwohl diese Welt eigentlich ziemlich eklig und feindselig ist, findet Außenseiterin Luz hier ihren Platz. Bei einer anderen Außenseiterin: der wilden Hexe Eda, die gegen das herrschende Magie-System rebelliert. Die begeisterungsfähige und optimistische Luz lernt von der missmutigen und skeptischen Eda das Zaubern und das Überleben in dieser gefährlichen Welt. Eda lernt von Luz, wie wichtig Freundschaft, Vertrauen und Hoffnung sind. Dazu gibt’s noch eine Menge Highschool-Themen, die gegen den Strich gebürstet sind. Und zwei queere Liebesgeschichten. Eine wunderbare Serie voller liebenswürdiger, schräger Figuren.

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Gong! Mein spektrakuläres Leben

Ab 9 Jahre: Die zehnjährige Austistin Eileen kommt an eine neue Schule. Das Eingewöhnen ist schon eine riesige Herausforderung für sie – doch dann muss sie auch noch auf Klassenfahrt. Eine Freundin könnte helfen, beschließt sie. Und geht auf die Suche. In kurzen, unterhaltsamen Folgen wird hier ein besonderer Schulalltag gezeigt, die Themen Autismus und Neurodiversität werden positiv und inklusiv vermittelt.  

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Prinz der Drachen

Ab 10 Jahre: In einer Fantasywelt leben Menschen und magische Wesen in verfeindeten Reichen. Doch zwei Königssöhne wollen alle miteinander versöhnen: Der siebenjährige Ezran und sein etwa 15-jähriger Stiefbruder Callum brechen mit der als Auftragskillerin ausgebildeten Elfin Rayla zu einer Friedensmission auf. Im Gepäck haben sie das verloren geglaubte Ei der Drachenkönigin. Und das ist nur der Anfang einer spannenden und besonderen Geschichte über Vergebung, Verständnis, Respekt und Hoffnung. Von Geschlechterstereotypen findet sich in dieser Serie keine Spur, außerdem sind die Figuren sehr divers: gleichgeschlechtliche Eltern sind genauso wie gleichgeschlechtliche Beziehungen völlig normal, die Menschen haben unterschiedliche Hautfarben, eine der wichtigsten Nebenfiguren ist eine gehörlose Frau, die die Königsarmee anführt. 

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Sex Education

Ab 12 Jahre: Ein britisches Teen-Sex-Comedy-Drama – aufklärend, witzig mit ungewöhnlichen Figuren und vielen diversen Themen, wir lieben das! 

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Atypical

Ab 12 Jahre: Eine Coming-of-Age-Serie mit einer autistischen Hauptfigur: Diese Dramedy erzählt lustig und traurig zugleich aus dem Leben des 18-jährigen Asperger-Autisten Sam und seiner Familie. Die Suche nach der eigenen Identität wird hier unter besonderen Bedingungen und inklusiv erzählt. 

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Heartstopper

Ab 12 Jahre: Queere Teenager-Liebe und Erwachsenwerden auf leichte und echte Art erzählt: Alice Osemans Graphic Novel über den offen homosexuellen Charlie, der sich in einen Mitschüler verliebt, ist lustig und geht ans Herz, ohne kitschig zu sein. Und das ist auch der großartigen Umsetzung als TV-Serie gelungen. Diese Serie fühlt sich auf besondere Weise genau richtig an.

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Anne with an E

Ab 12 Jahre: Ein einsamer Hof in Kanada Ende des 19. Jahrhunderts: Die elfjährige Waise Anne Shirley findet hier ein neues Zuhause bei einem in die Jahre gekommenen Geschwisterpaar. Es dauert einige Zeit, bis sich die begeisterungsfähige, ständig plappernde Anne und die beiden wortkargen, verhärmten Erwachsenen annähern. Die Geschichten, die Anne auf dem Hof Green Gables erlebt, entführen in eine andere Zeit und sind doch überraschend modern: Es geht um Zugehörigkeit, Erwachsenwerden, Respekt, erste Liebe, Freiheit. Die Serie setzt sogar noch einen drauf und betont die feministischen Aspekte, die der Buchklassiker »Anne auf Green Gables« enthält, weshalb auch Themen wie Homosexualität, Gleichberechtigung und körperliche Selbstbestimmung von Frauen eine Rolle spielen. Eine warmherzige und spannende Umsetzung der Geschichten von Lucy Maud Montgomery. 

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I am not okay with this

Ab 14 Jahre: Diese Serie über die 15-jährige Sydney ist schwer zu greifen: High-School-Alltag, Verarbeitung traumatischer Erlebnisse, Erwachen von Gefühlen für die beste Freundin und außer Kontrolle geratene Superkräften. Mit diesem ungewöhnlichen Mix schafft es die Serie nachvollziehbar zu erzählen, wie krass und herausfordernd das Erwachsenwerden eigentlich ist. Und zum Schluss gibt’s noch ne Prise Horror.

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The End of the ***ing World

Ab 16 Jahre: Wie umgehen mit Trauma, wie mit Wut? Und was ist eigentlich Liebe? Um diese Fragen dreht sich die ungewöhnliche Coming-of-Age-Serie, die auf der gleichnamigen Graphic Novel von Charles S. Forsman basiert. Zwei Jugendliche mit morbiden Anwandlungen brechen aus ihrem Alltag aus, klauen ein Auto und schlagen sich mehr schlecht als recht in einer feindseligen Erwachsenenwelt durch. Sehr besonders: die weibliche Hauptfigur Alyssa.

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The Chilling Adventures of Sabrina

Ab 16 Jahre: In dieser Horror-Serie um die jugendliche Hexe Sabrina wird mal eben das Patriarchat abgeschafft. Es ist für Sabrina und ihre Freund*innen allerdings ein kräftezehrender, blutiger und erschütternder Kampf, der sie auf ganz unterschiedlichen Ebenen fordert. Gruselige Entdeckungen, erschreckende Wendungen und Pakte mit Teufeln und Dämonen inklusive. 

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Deadloch

Ab 16 Jahre: Queere Feminist*innen auf Mörder*in-Jagd – diese Krimiserie ist wunderbar morbide mit besonderen Figuren, die in Erinnerung bleiben. Die üblichen Geschlechterrollen des Genres werden auf den Kopf gestellt – die Opfer sind allesamt männlich und weiß –, die Geschichte wird bissig und schwarzhumorig erzählt. 

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I May Destroy You

CN: sexualisierte Gewalt

Ab 16 Jahre: Die junge Autorin Arabella wird auf einer Party betäubt und vergewaltigt. Sie kann sich an nichts erinnern und versucht, das Geschehen zu rekonstruieren. Was dann folgt: eine vielschichtige und berührende Geschichte über sexualisierte Gewalt und Konsens, die auf dem basiert, was Serienmacherin und Hauptdarstellerin Michaela Cole selbst erlebt hat.

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Clashing Differences

Eine deutsche Satire über eine feministische Initiative, die tief reingeht in Debatten um Diversität und Diskriminierungserfahrungen.

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Grace & Frankie

Eine Comedy-Serie, in der die beiden Frauen Grace und Frankie (beide um die 70 Jahre) gezwungen werden, zusammenzuleben: Ihre Ehemänner enthüllen überraschend, dass sie nicht nur seit 20 Jahren befreundet, sondern auch ein Paar sind und nun zusammenziehen wollen. Für Grace und Frankie bleibt nur das gemeinsame Ferienhaus. Sie bilden eine sehr ungewöhnliche WG, und es macht viel Spaß, sie bei ihrem ereignisreichen Alltag zu begleiten.

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Insecure

Eine US-Comedy über das Leben und alles, was damit zusammenhängt: vor allen Dingen die Freundinnenschaft zwischen den beiden Hauptfiguren. Und: wie der tägliche Rassismus ihren Alltag beeinflusst.

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Tuca & Bertie

Schön albern und tiefgründig zugleich: In dieser Animationsserie geht es um die tiefe Freundinnenschaft von Tuca und Bertie. Achtung: Die Hauptfiguren sind Vögel.

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Big Little Lies

Eine Dramaserie über eine Gruppe von Frauen in einer kleinen kalifornischen Stadt, die sich mit Themen wie häuslicher Gewalt, Mutterrollen und Geschlechterrollen auseinandersetzen.

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Borgen 

Gehen Frauen anders mit Macht um? Das ist eine der Fragen, denen diese Serie nachspürt: Eine Frau wird überraschend zur Regierungschefin in Dänemark gewählt. Hochspannende Politikserie.

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Good Girls Revolt

Die Dramaserie erzählt die Geschichte einiger junger Frauen in den 1970er-Jahren, die bei dem Print-Magazin »News of the Week« gleichberechtigt behandelt werden wollen. Beruht auf wahren Ereignissen.

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Made in Germany 

Im Mittelpunkt dieser ARD-Serie stehen sechs Freund*innen um die 20 in Berlin. Sie alle haben eine internationale Familiengeschichte. Alltagsrassismus ist hier ebenso Thema wie Identitätsfindung und das Erwachsenwerden.

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Maid

Eine Mini-Serie über eine Mutter, die für sich und ihre Tochter kämpft, und über eine toxische Beziehung, deren Abhängigkeiten hier gut gezeigt werden.

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Pose

Eine Dramaserie, die tief in die queere Ballroom Culture ins New York der 1980er eintaucht. Hier werden tolle Figuren erzählt, wie man sie sehr selten in Serien oder Filmen zu sehen bekommt.

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The Good Mothers

Packende Mini-Serie, die auf wahren Begebenheiten beruht: Es geht um drei Frauen innerhalb der kalabrischen Mafia, die mit einer Staatsanwältin zusammenarbeiten.

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The Handmaid’s Tale

CN: Gewalt und sexualisierte Gewalt. 

Eine dystopische Dramaserie, die sich mit patriarchalen Strukturen und Frauenunterdrückung auseinandersetzt. Manche Szenen sind schwer auszuhalten. Die Serie basiert auf dem Buch »The Handmaid’s Tale – Report der Magd« von Margaret Atwood.

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Unbelievable

CN: Vergewaltigung.

Diese Serie erzählt den wahren Vergewaltigungsfall einer US-Amerikanerin – aber in einer Art, wie man sich das für viele andere Serien wünschen würde. Einfühlsam, mit tollen Ermittlerin-Figuren.

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Dear White People

Erzählt die Geschichte von Schwarzen Studierenden an einer US-amerikanischen Elite-Universität. Eine richtig gute Auseinandersetzung mit Rassismus und Gender!

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Fleabag

Eine britische Serie, die auf humorvolle und zugleich tiefgehende Weise Feminismus, Beziehungen und das Leben einer – meistens ziemlich unsympathischen – Frau in den Fokus nimmt.

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Roar

In acht Folgen will die Serie das Leben von durchschnittlichen Frauen abbilden, die ihre Probleme auf unkonventionelle, aber zugängliche Art lösen.

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Schwarze Früchte

Komisch und berührend zugleich: Im Mittelpunkt steht Lalo, um die 20, Schwarz und queer, der sich nach dem Tod seines Vaters ziellos durch Hamburg treiben lässt. Ein wunderbares Comedy-Drama der ARD über das Sich-Finden vor dem Hintergrund von Queerness und Rassismus.

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Sex Education

Ein britisches Teen-Sex-Comedy-Drama – aufklärend und witzig, wir lieben das!

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The Marvelous Mrs. Maisel

Eine Serie über eine Hausfrau in den 1950er Jahren, die sich gegen die gesellschaftlichen Erwartungen wehrt und eine Karriere als Stand-up-Komikerin anstrebt.

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Wir freuen uns riesig, dass es immer mehr Filme gibt, die großartigen Flinta* Figuren in unterschiedlichen Facetten eine Bühne geben. Hätten wir vor 10 Jahren Empfehlungen aussprechen müssen, es wäre uns definitiv schwerer gefallen. Dennoch sind wir in Sachen Vielfalt und Rollenbilder noch nicht da, wo wir sein sollten. Was sagen wir da »wir«: Wo Hollywood sein sollte! Hier häufen sich immer noch Storylines, bei denen wir die Rolle von »Frau« und »Mann« schon erraten können, während noch der Vorspann läuft. Es sind vor allem die kleineren Produktionen, die vormachen, wie es besser gehen kann: Ohne sexistische Objektifizierung, ohne veraltete Rollenbilder, dafür mit viel Kreativität. Aber nicht nur bei Handlung oder Cast muss es bunter und gleichberechtigter zugehen. Nur ein diverses Team hinter der Kamera – von Drehbuch bis Schnitt – kann Filme mit unterschiedlichen Perspektiven abbilden.

Kikis kleiner Lieferservice

Ab 7 Jahre: Mit 13 Jahren muss Kiki zeigen, dass sie als Hexe auf eigenen Beinen stehen kann: Sie fliegt mit ihrem Besen und ihrem Kater in eine fremde Stadt und startet einen ungewöhnlichen Lieferservice. Eine wunderschöner und zutiefst feministischer Animationsfilm über Gemeinschaft, Freund*innenschaft und Selbstständigkeit, der Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert.

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Nimona

Ab 10 Jahre: Das Mädchen Nimona will keine Heldin sein, sondern lieber der Sidekick für einen echten Bösewicht – und sucht sich dafür einen Ritter aus, der des Mordes an der Königin verdächtigt wird. Zwei ungewöhnliche Außenseiter*innen, die unterschiedliche Ziele haben, schlagen sich hier gemeinsam durch. Decken Geheimnisse auf, erleben absurde Verfolgungsjagden und sind am Ende vielleicht doch die Held*innen? Das ist lustig, spannend und stellt sexistische Erzählmuster und Klischees auf den Kopf. 

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Enola Holmes

Ab 12 Jahre: Die kleine Schwester von Sherlock Holmes ist ein Detektiv-Genie – klar! Großartige Umsetzung der Enola-Holmes-Jugendbuchreihe als Filme in historischer Kulisse. Und immer mit einem feministischen Ansatz. Hier geht es um Verbrechen, die Enola aufklärt, aber auch um Gleichberechtigung, die Rolle der Frau und Selbstermächtigung. Und das ganze sieht auch noch richtig toll aus! 

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Moxie – Zeit zurückzuschlagen

Ab 14 Jahre: Eines Tages ist die schüchterne 16-jährige Vivian so genervt von dem sexistischen und toxischen Umfeld an ihrer High-School, dass sie eine feministische Bewegung an der Schule startet. Inspiriert wird sie dabei von ihrer eigenen rebellischen Mutter und unterstützt von einer neu gefundenen, selbstbewussten Freundin. Ein Film, der lustig ist und gleichzeitig Hoffnung macht und Kraft spendet. Übrigens: Auch die gleichnamige Buchvorlage von Jennifer Mathieu lohnt sich! 

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Unpregnant 

Ab 14 Jahre: Mittlerweile ist Schwangerschaftsabbruch-Road-Movie ein eigenes Film-Genre – durch die schwierige Gesetzgebung in den USA, weil nur in wenigen Bundesstaaten ein Abbruch möglich ist. die 17-jährige Veronica ist unerwartet schwanger – und nur ihre frühere beste Freundin kann ihr helfen, einen Schwangerschaftsabbruch zu bekommen. Die beiden machen sich auf einen chaotischen Roadtrip durch mehrere Bundesstaaten – das ist lustig und berührend. Hier geht’s um: Selbstermächtigung, körperliche Selbstbestimmung, Freund*innenschaft und Zukunftspläne.

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Tribute von Panem 1 bis 4

Ab 14 Jahre: Die Welt ist durch Kriege und Naturkatastrophen zerstört, in den USA ist auf den Trümmern eine Diktatur entstanden. Die herrschende Klasse zwingt die Kinder der unterworfenen Klassen zu grausamen Spielen um Leben und Tod. Katniss, ein Mädchen aus einer der ärmsten Regionen, tritt bei den Spielen an – sie meldet sich freiwillig, um ihre kleine Schwester zu schützen. Was mit einem Kampf um Katniss’ Überleben beginnt, zieht schnell größere Kreise und stellt das System in Frage. Bewegende, spannende und brutale Umsetzung der Jugendroman-Reihe von Suzanne Collins. Hier stecken viele Themen drin: die Geschlechterrollen sind weitgehend abgeschafft, dafür gibt es ein strenges Klassensystem und manipulierende Medien. 

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Bombshell – Das Endes des Schweigens

Ein Drama über den Skandal um sexuelle Belästigung beim amerikanischen Nachrichtensender Fox News.

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Die Berufung – ihr Kampf für Gerechtigkeit

Das Biopic erzählt von Ruth Bader Ginsburgs frühem Kampf gegen die Geschlechterdiskriminierung in den USA.

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Hidden Figures 

Die wahre Geschichte von drei afroamerikanischen Mathematikerinnen, die in der NASA arbeiteten und maßgeblich am Erfolg der Raumfahrt beteiligt waren.

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Portrait of a Lady on Fire

Eine sinnliche und subversive Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen im 18. Jahrhundert, die Geschlechterrollen, Kunst und das weibliche Begehren hinterfragt.

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She Said

Der Film erzählt von den investigativen Journalistinnen, die den Harvey-Weinstein-Skandal und das #MeToo Movement enthüllten.

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Battle of the Sexes

Die wahre Geschichte des legendären Tennis-Matches zwischen Billie Jean King und Bobby Riggs, die die Gleichberechtigung im Sport thematisiert.

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Hannah Gadsby: Nanette

Stand-up-Comedy, die so toll und rührend ist, dass sie teilweise zum Heulen ist. Zum Beispiel, wenn Hannah erzählt, dass es oft in keinster Weise komisch ist, lesbisch zu sein und sie eigentlich keine Gags mehr auf ihre eigenen Kosten machen will.

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Moxie. Zeit, zurückzuschlagen

Eine Teenagerin startet eine feministische Bewegung an ihrer Highschool, inspiriert von ihrer Mutter.

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#Female Pleasure

Ein Dokumentarfilm über fünf Frauen aus verschiedenen Kulturen, die gegen die Unterdrückung der weiblichen Sexualität kämpfen und sich für sexuelle Selbstbestimmung und Gleichberechtigung einsetzen.

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Feminism wtf

Ein Dokumentarfilm, der feministische Themen und Herausforderungen in der heutigen Gesellschaft untersucht.

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Feministinnen – was haben sie sich dabei gedacht

Dieser Film porträtiert die Frauenrechtsbewegung in den 1970ern anhand der Lebensgeschichten beteiligter Feministinnen.

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The Red Pill

Ein Dokumentarfilm, der die Männerrechtsbewegung beleuchtet und die Filmemacherin auf eine persönliche Reise der Reflexion über Geschlechterfragen und Feminismus führt.

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A Girl Walks Home Alone at Night

Ein feministischer Vampirfilm, der Frauen in der Rolle der Machtposition zeigt und traditionelle Geschlechterbilder auf den Kopf stellt.

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Ist was für dich dabei? Wie schön. Denn mit jedem Mal, das wir einen Film oder eine Serie streamen, downloaden oder ins Kino gehen, machen wir klar: Das Publikum hat sich an Stereotypen & Sexismus einfach satt gesehen.

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