Ob bi, lesbisch, schwul oder trans – Queer sein ist doch heute kein Problem mehr, oder? Zigtausende Tweets sprechen da aktuell leider eine völlig andere Sprache. Unter dem Hashtag #MeQueer sammeln queere Menschen seit ein paar Tagen ihre Diskriminierungserfahrungen. Die sind so unterschiedlich und vielschichtig, dass schnell deutlich wird: Es liegt noch eine ganze Menge Arbeit vor uns.

Die Berichte reichen von alltäglichen, subtilen Beleidigungen auf der Straße, in der Familie und im Job bis hin zu körperlichen Übergriffen und Gewalt. Und selbst die österreichische Regierung findet es 2018 offenbar in Ordnung, einem schutzsuchenden schwulen Afghanen seine sexuelle Identität abzusprechen, weil weder sein Gang, sein Gehabe oder seine Bekleidung aus ihrer Sicht auf Homosexualität hindeute.

Und so ist auch vieles, was ich unter #MeQueer gelesen habe, schwer verdaulich. Wir haben hier mal ein paar Tweets rausgesucht:

 

Für mich und viele andere queere Personen ist es unfassbar heilsam, über diese Erfahrungen zu sprechen und gehört zu werden. Mehr Berichte findet ihr bei Twitter.