Es ist wieder so weit: Der Weltmädchentag steht vor der Tür und mit ihm eine Nacht voller pinkfarben leuchtender Gebäude und Wahrzeichen. Das finden wir schade: Wäre es nicht viel schöner, wenn die Welt am 11. Oktober vielfältig bunt erstrahlen würde?

 

Um was geht es eigentlich?

Seit mittlerweile vier Jahren werden am Abend des 11.Oktober, dem Internationalen Weltmädchentag, im Rahmen der Kampagne „because I am a Girl“ der Organisation Plan International viele Gebäude, Plätze und Wahrzeichen in pinkfarbenes Licht getaucht. So strahlen der Berliner Messeturm, das Hamburger Planetarium oder die Marienkirche in München in knalligem Pink als angebliches Symbol für Lebensfreude, Stärke und Mut junger Frauen und Mädchen. Mit dieser „Pinkifizierung“, wie Plan International ihre Aktion nennt, wirbt die Organisation um Spenden für ihre lobenswerten Mädchenprojekte in Entwicklungsländern und macht auf die benachteiligte Situation vieler Mädchen in Asien, Afrika und Lateinamerika aufmerksam. Aber braucht es dazu tatsächlich ausgerechnet Rosa? Genau die Farbe, die Mädchen hierzulande auf süße Prinzessinnen, die sanft und schön sein müssen, reduziert? Die Farbe die für Jungs in unserer Gesellschaft fast immer tabu ist? Oder liegen wir völlig falsch mit unserer Annahme, dass mit Pink „typisch“ Mädchenhaftes und so gar nichts Jungenhaftes verbunden wird?

Wir haben nachgefragt!

An einem schönen, lauen Sonntag im Herbst waren wir auf den Spielplätzen Hamburgs unterwegs und haben Väter, Mütter, Töchter und Söhne gefragt: Was verbindest Du eigentlich mit Pink? Und was ist deine Lieblingsfarbe?

Im Frühjahr 2015 waren wir bei Plan International eingeladen, um unsere Sorgen hinsichtlich ihrer Pinkifizierung zu besprechen. Die Farbe steht bei Ihnen bis 2017 fest, die Kampagne können sie nicht ändern. Deshalb helfen wir bis dahin mit ganz viel Farbe aus und setzen ein Zeichen gegen Gender-Marketing und die Beschränkung von Mädchen auf eine Farbe. Macht ihr mit?

Dann teilt die Bilder aus unserer Galerie mit den Hashtags #morethanpink und #becauseiamagirl, um zu zeigen, wie vielfältig und bunt die Welt von Mädchen weltweit sein kann!

So funktioniert es: Bild anklicken und dann über die Schaltflächen in den verschiedenen sozialen Medien teilen. Alternativ kannst Du auch einen Kommentar hinterlassen. Wenn Du den entsprechenden Haken setzt, wird dieses automatisch bei Facebook geteilt. (Sollten Dir keine oder nur einige wenige Schaltflächen angezeigt werden, dann hast Du vermutlich einen Adblocker installiert. Bitte deaktivieren diesen dann vorher für diese Seite.)

*Falls Du die Arbeit von Pinkstinks noch nicht kennst und dich fragst, was unsere Problem mit Pinkifizierung und Gender-Marketing ist, kannst Du Dich hier informieren.