Fünf Publizist*innen haben die Nase voll: Bundesliga, Zoos und Autoindustrie scheinen in der Pandemie mehr Raum in Politik und Medien zu haben als die psychische und soziale Not von Eltern und Kindern. In was für einen Staat leben wir eigentlich? #coronaeltern #homeschoolingmyass #hilfejetzt

Wir können nicht mehr! #CoronaEltern

Wir können nicht mehr! Fünf Publizist*innen haben die Nase voll: Bundesliga, Zoos und Autoindustrie scheinen in der #Pandemie mehr Raum in Politik und Medien zu haben als die psychische und soziale Not von Eltern und Kindern. In was für einem Staat leben wir eigentlich? #CoronaEltern #HomeschoolingMyAss #HilfeJetzt Postet eure eigene Meinung dazu und teilt dieses Video!

Gepostet von Pinkstinks Germany am Dienstag, 5. Mai 2020

Wir leben in einem patriarchalen Land, in dem Männer und ihre Interessen profitieren. Ebenso, wie wir nicht genug Frauen in der Politik haben, weist der Verein ProQuote Medien e.V. beständig auf eine Medienwelt hin, in der zu wenig Frauen Chefredakteurinnen sind. Klar ist: In der jetzigen Krise gibt es keine Lobby und zu wenig Berichterstattung zu den Belangen von Kindern, Frauen, alleinerziehenden Müttern und Familien.

Sozialforschungs-Expertin Jutta Allmendinger erklärte am 3. Mai bei Anne Will: Es gibt verlässliche Zahlen, die zeigen, dass schon jetzt die entstandenen Bildungslücken von vielen Kindern nicht aufgeholt werden können. Wieso schreien Medien und Politik da nicht auf? Viele Familien sind im „Home-Schooling“ physisch und psychisch überfordert, Kinderseelen leiden bundesweit und und Frauen verlieren gerade 30 Jahre an erkämpfter Gleichberechtigung. Die Zahlen dafür gibt es, sie würden laut Allmendinger jedoch nicht genutzt.

Wir fordern von den Medien: Mehr Fokus auf die Belange und Nöte von Kita- und Schulkindern, und zwar jetzt! Während intensiv berichtet wird, wie die Bundesliga Testungen und Geisterspiele plant, haben Kinder kaum Sportmöglichkeiten oder Kontakt zu Gleichaltrigen. Wir fordern von der Politik: Mehr Fokus auf die Belange und Nöte von Kita- und Schulkindern, und zwar jetzt! Denn seit Wochen wird verpasst, Lösungen zu finden, wie Kinder wieder lernen, Sport machen und sich altersgerecht entwickeln können. Während Kinder zuhause von arbeitenden Eltern nur notdürftig betreut werden können verpasst es die Bundesregierung, Geld in Bildungs- und Betreuungskonzepte zu stecken, die jetzt greifen müssten. All dies ist mit finanziellen Investitionen möglich – wir erwarten mehr, als vage Konzepte, dass alle Kinder bis zu den Sommerferien einmal ihre Schule gesehen haben sollen! Digitalisierung, Betreuung in kleinen Gruppen und #coronaelterngeld muss schneller realisiert werden!

Wenn ihr das auch so seht, postet bitte unter #coronaeltern #hilfejetzt eure Meinung dazu! Wir reposten gerne! Lasst uns jetzt Druck auf die Bundesregierung machen, die Donnerstag verkünden soll, wie es mit Kita und Schule weiter geht.