Ingwer-Shot: kurz und kompakt

+++ Am Montag öffnen die ersten Läden wieder, unter anderem Buchhandlungen – unser Buchtipp: „Prinzessinnenjungs“ von ,unserem’ Nils +++ Plattenläden bleiben vorerst zu, aber am Dienstag ist internationaler Tag des Plattenladens – unser Musiktipp: Laura Marling „Song For Our Daughter“ – ein Album über eine fiktive Mutterschaft:

+++Am Donnerstag beginnt der Ramadan für die islamische Bevölkerung – eine Herausforderung in Zeiten von Kontakt- und Ausgangssperre. +++ Ihr langweilt euch diese Woche mal wieder in Quarantäne? Wie wäre es, ein berühmtes Kunstwerk nachzustellen und unter dem Hashtag #GettyMuseumChallenge bei Twitter hochzuladen. +++

+++ Kommt die Maskenpflicht? So oder so gelten für Frauen natürlich die üblichen Verhaltensweisen:

Zweites Frühstück: ausgiebig sättigend

Auch wenn sich die ersten Lockdown-Lockerungen andeuten, für viele bleibt der Quarantäne-Modus erst mal bestehen. Unabhängig davon, ob gleichzeitig noch Kinder oder Kranke betreut werden müssen, ist die Situation für viele ein Stresstest, dessen negative Auswirkungen sich erst nach und nach zeigen. Die FAZ berichtet über 40 Prozent der Deutschen, die aktuell im Homeoffice arbeiten und wieso das vor allem Vorteile für die Arbeitgeber*innen hat. Der Spiegel erklärt, warum die soziale Isolation jüngeren Menschen stärker zu schaffen macht. Und die taz weist darauf hin, welche Schüler*innen durch das wochenlange Homeschooling benachteiligt sind. Nicht zu vergessen, die veralteten Rollenbilder, die die Politik gerade aktiv fördert.

Schwangerschaftsabbrüche sind ein wichtiges Thema im Feminismus. Nils hat vergangene Woche einen wichtigen Text dazu geschrieben. Auch in anderen Medien werden einerseits die positiven Entwicklungen wie in Neuseeland begrüßt, andererseits die Verschärfungen anderer Länder kritisiert. Polen hat jüngst die Möglichkeiten für einen Abbruch verschärft, Texas verbietet grundsätzlich Abbrüche während der Covid-19-Krise. Über die Situation in Deutschland informiert Kristina Hänel. Außerdem weist die SZ auf den gefährlichen Schulterschluss von Abtreibungsgegner*innen und Rechtsextremen hin.

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