Geschlechtskritische und geschlechtsneutrale Geschichten

Fischbrötchen

Fischbrötchen

Fischbrötchen ist eine Schildkröte. Sie entdeckt mit zauberhafter Neugier die Welt in einer Sprache, die 5 bis 99-jährige anspricht. Sie hat ein grünes, ein schwarzes und ein dauergewelltes Haar – ein Mädchen ist sie deswegen nicht.

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Drachenreiter

Drachenreiter

Schwefelfell ist mißtrauisch, schlau und durchsetzungskräftig, wie Waldkoboldmädchen nun einmal sind. Ben ist ein Menschenjunge, treu, und voller Sehnsucht nach Geborgenheit. Und welches Geschlecht hat der Drache Lung? Die Frage stellt man sich irgendwie gar nicht.

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Winter im Mumintal

Winter im Mumintal

Welches Geschlecht Mumin hat, bleibt offen. “Der” Mumin ist schüchtern, einsam, sehr sorgsam und liebevoll, und auch mutig (und sieht kuschelig weich aus). Seine Freunde, die kleine Mü und Tooticky, sind weiblich, können aber keinen Archetypen zugeordent werden. Mü ist eine sehr liebenswerte aber listige Einzelgängerin, die in ihrer Art von Mumin geliebt wird; Tooticky ist eine toughe Freundin mit standfesten Werten. Und das 1957! Das Buch lehrt einen, den Winter zu lieben.

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TONI

TONI

Was ist TONI?

TONI ist ein Buchprojekt für Kinder, das darauf abzielt offen über Themen wie Identität, Phantasie und Toleranz zu sprechen. Zwei verschiedene Socken stehen dabei sinnbildlich für die Fülle an Möglichkeiten, die uns nur allzu oft durch auferlegte Normen verschlossen zu sein scheinen.

Das Buch

Das Kinderbuch besteht aus 32 Seiten und arbeitet mit zahlreichen Illustrationen. Diese sind mit Liebe zum Detail gestaltet, sollen das Buch aber nicht überladen. In ihrer Einfachheit geben die Bilder den dahinterstehenden Ideen Raum und Platz. Gleichzeitig beinhaltet das Buch kurzen Textpassagen für Vorlesende, die meinen Ansatz ausformulieren.
Die Verwendung von FSC-zertifiziertem Papier, das aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt, ermöglicht einen ökologischen Druck.

Themen

Gendersensibilität

TONI versucht mehrdimensional gendersensibel zu arbeiten. Auf einer ersten Ebene bezieht sich dies auf die sprachliche Dimension: Die Verwendung des Unterstriches (z.B. bei Freund_innen) hat den Sinn auf die Macht der Sprache hinzuweisen. Damit sollen Menschen berücksichtigt und sichtbar gemacht werden, die in unserer alltäglichen Sprachverwendung oft ausgeschlossen werden. Auf einer zweiten Ebene gibt das Buch den Lesenden/Zuhörenden den Interpretationsraum zurück. Toni ist abseits einer erzwungenen Geschlechtszugehörigkeit (Mädchen/Bub) einfach ein Kind. Damit entscheidet jede/r selbst, was er/sie in Toni sieht. Auf einer dritten Ebene spielt das Buch mit klassischen Geschlechtsidentitäten und versucht alte und neue Rollenbilder aufzubrechen.

Phantasie

Weitere Schwerpunkte in den TONI Bänden sind Kreativität und Phantasie. Die Offenheit und der spielerische Umgang Tonis mit der Umwelt sollen Kinder dazu anregen das Potential ihrer Vorstellungskraft zu entdecken und grenzenlos zu nutzen. Abseits von normierten Zugängen, wie etwas sein soll, gibt das Buch den Anstoß quer zu denken, ohne dabei Lösungen vorzugeben.

Toleranz und Antidiskriminierung

Diskriminierungsformen sind vielfältig. Deshalb ist ein weiteres Anliegen des Buches das oft als "fremd" oder "anders" Bezeichnete als gleichwertig wahrzunehmen. Der Umgang mit Problemen wie Vorurteilen, Zugehörigkeit und Ausschluss schwingen im Buch mit.

Um was geht es?

Toni ist ein Kind, das von alltäglichen Geschehnissen und Begegnungen erzählt. Alleine oder gemeinsam mit Freund#innen und der Familie erlebt Toni kleine und große, spannende und nachdenkliche, lustige und aufregende Momente.

***Inzwischen gibt es mehrere Toni Bücher, die ihr über den Kaufen-Button aufrufen könnt.

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Alles rosa

Alles rosa

In dieser kleinen Geschichte steht die Welt der Klischees Kopf und parodiert die real existierenden Klischees unserer gesellschaftlichen Geschlechterbilder.

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Kerstin Brichzin, Igor Kuprin: Der Junge im Rock

Kerstin Brichzin, Igor Kuprin: Der Junge im Rock

'Du siehst aus wie ein Mädchen', 'Das ist falsch, was du anhast', rufen ihm die Kinder in der neuen Kita zu. Sie grenzen ihn aus, hänseln ihn. Jungs tragen keine Röcke.

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Nils Pickert: Prinzessinnenjungs. Wie wir unsere Söhne aus der Geschlechterfalle befreien

Nils Pickert: Prinzessinnenjungs. Wie wir unsere Söhne aus der Geschlechterfalle befreien

Wir haben feste Erwartungen an die Geschlechterrollen, die Jungen zu erfüllen haben. Noch immer sollen sie stark sein, ab einem gewissen Alter lieber nicht mehr weinen und keine Röcke tragen.

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Günter von Lonski: Mut verleiht Flügel

Günter von Lonski: Mut verleiht Flügel

Björn hasst Fußball. Dumm nur, dass sein Vater Trainer der Schulmannschaft ist und ihn immer wieder aufstellt. Auf dem Feld ist er die Lachnummer der Mannschaft, mit dem Zeichenstift aber kann er zaubern. Am liebsten entwirft er Mode, sein Traumberuf ist Herrenschneider.

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Stina Wirsén: Wer ist denn Omas Liebling?

Stina Wirsén: Wer ist denn Omas Liebling?

Nie wieder ist die Welt so aufregend, sind die Gefühle so übermächtig wie mit zwei oder drei Jahren. Stina Wirsén hat ein sensationelles Gespür für das Erleben in dieser besonderen Zeit. Jetzt geht es weiter mit ihrer Reihe um das Wusel und seine Freunde - in alten und neuen Familienkonstellationen.

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Frauke Angel, Julia Dürr: DISCO!

Frauke Angel, Julia Dürr: DISCO!

Der kleine Junge hat eine neue Freundin, Pina. Die sagt, dass es keine Farben nur für Jungen oder nur für Mädchen gibt. Und überhaupt darf jeder anziehen, was er will. Dann bleibt Pina einmal über Nacht und die Kinder verkleiden sich, weil sie Disco machen wollen. Am nächsten Morgen bringt der Vater zwei wunderschöne Discotänzerinnen in den Kindergarten.

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Toni Kohm: Sam besucht Oma und Omi in Großbritannien

Toni Kohm: Sam besucht Oma und Omi in Großbritannien

Sam verbringt eine Woche bei Oma und Omi in Großbritannien und begleitet das Frauenpaar in seinem Alltag - geht mit Omi auf die Baustelle und mit Oma zum Streetart Festival. Sam lernt, wie es sich so lebt in Großbritannien, so ganz nah am Wasser, und so ganz nah zu London, der britischen Hauptstadt.

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Jutta Nymphius, Volker Fredrich: Sigurd und die starken Frauen

Jutta Nymphius, Volker Fredrich: Sigurd und die starken Frauen

Die Wikingerin Freyja sticht mit den anderen Kriegerinnen in See, um reiche Beute zu machen. Ihr Mann Sigurd bleibt zu Hause: Dort kümmert er sich um die Kinder Frida und Aki, bestellt den Acker und versorgt die Tiere. Doch auch Sigurd und die anderen Männer möchten einmal mit auf große Fahrt.

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Das bin ich – von Kopf bis Fuß

Das bin ich – von Kopf bis Fuß

Jungen spielen nicht mit Puppen, Mädchen raufen nicht – dass das so nicht stimmt, zeigt dieses Buch. Es macht Kindern Mut, so zu sein, wie sie sind. Denn das ist der Grundstein für einen selbstbewussten Umgang mit anderen Menschen und nicht zuletzt auch mit der eigenen Sexualität.
Dieses Buch gibt einfühlsame und offene Antworten auf alle Fragen, die Kinder sich zu den Themen Jungen und Mädchen, Männer und Frauen, Sexualität und Schwangerschaft stellen.

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Mu, Wolken und Schlangenglück

Mu, Wolken und Schlangenglück

Mu guckt viel lieber in den Himmel, anstatt seinen Brüdern bei der Arbeit zu helfen. Er lässt seine Gedanken und Träume den Wolken über Kairo hinterherziehen. "Wolkenfresser" beschimpfen ihn die anderen deshalb und halten ihn für einen Nichtsnutz. Bis Mu eine Flöte findet.

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Raumschiff Cosinus: Der Bordcomputer hat die Schnauze voll

Raumschiff Cosinus: Der Bordcomputer hat die Schnauze voll

Raumschiff Cosinus ist eine Geschichte, die in verschiedener Hinsicht Stereotype aufbricht. Vier liebenswerte und sehr unterschiedliche Wesen treffen auf dem Planeten Magentos aufeinander, weil im Raumschiff Cosinus der Bordcomputer streikt. Das Buch setzt einen nichtnormativen Anspruch in Bezug auf Gender und Geschlecht um, indem es vollständig auf die Verwendung von geschlechtseindeutigen Pronomen und anderen Bezeichnungen verzichtet, die Figuren also keinem Geschlecht zuordnet und sie somit nicht festlegt.

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