Geschlechtskritische und geschlechtsneutrale Geschichten

Winter im Mumintal

Winter im Mumintal

Welches Geschlecht Mumin hat, bleibt offen. “Der” Mumin ist schüchtern, einsam, sehr sorgsam und liebevoll, und auch mutig (und sieht kuschelig weich aus). Seine Freunde, die kleine Mü und Tooticky, sind weiblich, können aber keinen Archetypen zugeordent werden. Mü ist eine sehr liebenswerte aber listige Einzelgängerin, die in ihrer Art von Mumin geliebt wird; Tooticky ist eine toughe Freundin mit standfesten Werten. Und das 1957! Das Buch lehrt einen, den Winter zu lieben.

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TONI

TONI

Was ist TONI?

TONI ist ein Buchprojekt für Kinder, das darauf abzielt offen über Themen wie Identität, Phantasie und Toleranz zu sprechen. Zwei verschiedene Socken stehen dabei sinnbildlich für die Fülle an Möglichkeiten, die uns nur allzu oft durch auferlegte Normen verschlossen zu sein scheinen.

Das Buch

Das Kinderbuch besteht aus 32 Seiten und arbeitet mit zahlreichen Illustrationen. Diese sind mit Liebe zum Detail gestaltet, sollen das Buch aber nicht überladen. In ihrer Einfachheit geben die Bilder den dahinterstehenden Ideen Raum und Platz. Gleichzeitig beinhaltet das Buch kurzen Textpassagen für Vorlesende, die meinen Ansatz ausformulieren.
Die Verwendung von FSC-zertifiziertem Papier, das aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt, ermöglicht einen ökologischen Druck.

Themen

Gendersensibilität

TONI versucht mehrdimensional gendersensibel zu arbeiten. Auf einer ersten Ebene bezieht sich dies auf die sprachliche Dimension: Die Verwendung des Unterstriches (z.B. bei Freund_innen) hat den Sinn auf die Macht der Sprache hinzuweisen. Damit sollen Menschen berücksichtigt und sichtbar gemacht werden, die in unserer alltäglichen Sprachverwendung oft ausgeschlossen werden. Auf einer zweiten Ebene gibt das Buch den Lesenden/Zuhörenden den Interpretationsraum zurück. Toni ist abseits einer erzwungenen Geschlechtszugehörigkeit (Mädchen/Bub) einfach ein Kind. Damit entscheidet jede/r selbst, was er/sie in Toni sieht. Auf einer dritten Ebene spielt das Buch mit klassischen Geschlechtsidentitäten und versucht alte und neue Rollenbilder aufzubrechen.

Phantasie

Weitere Schwerpunkte in den TONI Bänden sind Kreativität und Phantasie. Die Offenheit und der spielerische Umgang Tonis mit der Umwelt sollen Kinder dazu anregen das Potential ihrer Vorstellungskraft zu entdecken und grenzenlos zu nutzen. Abseits von normierten Zugängen, wie etwas sein soll, gibt das Buch den Anstoß quer zu denken, ohne dabei Lösungen vorzugeben.

Toleranz und Antidiskriminierung

Diskriminierungsformen sind vielfältig. Deshalb ist ein weiteres Anliegen des Buches das oft als "fremd" oder "anders" Bezeichnete als gleichwertig wahrzunehmen. Der Umgang mit Problemen wie Vorurteilen, Zugehörigkeit und Ausschluss schwingen im Buch mit.

Um was geht es?

Toni ist ein Kind, das von alltäglichen Geschehnissen und Begegnungen erzählt. Alleine oder gemeinsam mit Freund#innen und der Familie erlebt Toni kleine und große, spannende und nachdenkliche, lustige und aufregende Momente.

***Inzwischen gibt es mehrere Toni Bücher, die ihr über den Kaufen-Button aufrufen könnt.

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Alles rosa

Alles rosa

In dieser kleinen Geschichte steht die Welt der Klischees Kopf und parodiert die real existierenden Klischees unserer gesellschaftlichen Geschlechterbilder.

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Der Junge im Rock

Der Junge im Rock

'Du siehst aus wie ein Mädchen', 'Das ist falsch, was du anhast', rufen ihm die Kinder in der neuen Kita zu. Sie grenzen ihn aus, hänseln ihn. Jungs tragen keine Röcke. Jungs tragen dunkle Farben, Power-Ranger-T-Shirts und spielen mit Baggern. Röcke sind für Mädchen, genau wie Rosa und Prinzessin Lillifee. So vermittelt es zumindest unsere Gesellschaft und ist damit äußerst erfolgreich: Es gibt klare Vorstellungen davon, was männlich und was weiblich ist und wer was anziehen soll.
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Stories for Boys who dare to be different – Vom Mut, anders zu sein

Stories for Boys who dare to be different – Vom Mut, anders zu sein

Nach dem großen Erfolg von Good Night Stories for Rebel Girls gibt es nun endlich auch eine inspirierende Geschichtensammlung für Jungs. Autor Ben Brooks erzählt von Persönlichkeiten, die Erstaunliches erreicht und die Welt auf ihre Art ein Stück besser gemacht haben - jenseits von stereotypen Männlichkeitsbildern und Rollenklischees.
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Prinzessinnen-Jungs

Prinzessinnen-Jungs

Wir haben feste Erwartungen an die Geschlechterrollen, die Jungen zu erfüllen haben. Noch immer sollen sie stark sein, ab einem gewissen Alter lieber nicht mehr weinen und keine Röcke tragen.

Der Feminist, Journalist und Vater Nils Pickert hat ein leidenschaftliches, gedanklich präzises und berührendes Plädoyer für die Freiheit von Geschlechterrollen in der Erziehung unserer Söhne geschrieben. Er beschreibt, wo diese Männlichkeits-Normierung beim Spielzeugkauf, auf dem Schulhof oder im Gefühlsleben stattfindet und wie sehr sie Jungen in ihrer Entfaltung schadet. Der Autor zeigt, wie sehr viele Jungen Fürsorglichkeit und Puppen lieben - und brauchen. Es gibt eine unendliche Vielfalt an Wegen, vom Jungen zum Mann zu werden. Wie Eltern ihre Söhne dabei unterstützen können, schildert Nils Pickert mit vielen Hinweisen und Beispielen.

Aus der Einleitung:
"Jungen verdienen so viel mehr als das, was ihnen momentan angeboten wird. Sie verdienen Körperkontakt, Mitgefühl, Trost und Einhornglitzer. Sie verdienen es, Prinzessinnenjungs sein zu dürfen. Diesen Titel trägt das Buch nicht zufällig. In jedem Jungen steckt ein Prinzessinnenjunge. In jedem Jungen stecken Träume, Hoffnungen und Eigenschaften, die als unmännlich, schwach und mädchenhaft bezeichnet und als falsch markiert werden.
Der Platz, den Jungen heute haben, um ihr Rollenverständnis zu entwickeln und ihre Identität zu finden, wird auf die Größe eines DINA4-Blatts beschnitten. Dabei ist die Frage nicht, ob Jungen heutzutage noch Jungen sein dürfen. Die Frage lautet vielmehr, ob jeder Junge er selbst sein darf?
Dieser Frage möchte ich mit Ihnen nachgehen. Dafür werden wir uns anschauen, wie Jungen heutzutage aufwachsen. Welche Versionen von Männlichkeit unterstützen wir, bewundern wir, leben wir offen vor? Wann gelten Jungen wirklich als Jungen und warum werden sie »als Mädchen« abgewertet, wenn sie nicht den gängigen Männlichkeitsnormen entsprechen? Und vor allem: Was können wir tun, um Jungen aus der Geschlechterfalle herauszuhelfen? Jungen verdienen, gesehen zu werden, so wie sie sind. Sie sind jede Mühe wert, die wir auf uns nehmen können
."

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Mu, Wolken und Schlangenglück

Mu, Wolken und Schlangenglück

Mu guckt viel lieber in den Himmel, anstatt seinen Brüdern bei der Arbeit zu helfen. Er lässt seine Gedanken und Träume den Wolken über Kairo hinterherziehen. "Wolkenfresser" beschimpfen ihn die anderen deshalb und halten ihn für einen Nichtsnutz. Bis Mu eine Flöte findet.

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Raumschiff Cosinus: Der Bordcomputer hat die Schnauze voll

Raumschiff Cosinus: Der Bordcomputer hat die Schnauze voll

Raumschiff Cosinus ist eine Geschichte, die in verschiedener Hinsicht Stereotype aufbricht. Vier liebenswerte und sehr unterschiedliche Wesen treffen auf dem Planeten Magentos aufeinander, weil im Raumschiff Cosinus der Bordcomputer streikt. Das Buch setzt einen nichtnormativen Anspruch in Bezug auf Gender und Geschlecht um, indem es vollständig auf die Verwendung von geschlechtseindeutigen Pronomen und anderen Bezeichnungen verzichtet, die Figuren also keinem Geschlecht zuordnet und sie somit nicht festlegt.

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Fischbrötchen

Fischbrötchen

Fischbrötchen ist eine Schildkröte. Sie entdeckt mit zauberhafter Neugier die Welt in einer Sprache, die 5 bis 99-jährige anspricht. Sie hat ein grünes, ein schwarzes und ein dauergewelltes Haar – ein Mädchen ist sie deswegen nicht.

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Drachenreiter

Drachenreiter

Schwefelfell ist mißtrauisch, schlau und durchsetzungskräftig, wie Waldkoboldmädchen nun einmal sind. Ben ist ein Menschenjunge, treu, und voller Sehnsucht nach Geborgenheit. Und welches Geschlecht hat der Drache Lung? Die Frage stellt man sich irgendwie gar nicht.

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